"Jetzt wollen wir das Maximum": VfL strebt perfekte Englische Woche an

Der VfL Osnabrück grüßt weiterhin von der Tabellenspitze. Nun ist die perfekte Englische Woche möglich, denn nach Siegen gegen Aue (3:1) und Köln (2:0) fehlt "nur" noch ein Erfolgserlebnis gegen den SSV Jahn Regensburg (Samstag, 16:30 Uhr). Aber Cheftrainer Timo Schultz warnte vor einem formstarken Gegner.

"War schon im Hinspiel ein intensives Ding"

Die Lila-Weißen sind das Team der Stunde in der 3. Liga, sammelte die Mannschaft von Timo Schultz zuletzt doch 13 Punkte in fünf Partien ein. Der SSV Jahn Regensburg hat zwar gesammelt, doch einfacher wird die Partie dadurch für den VfL-Coach nicht. "Das war schon im Hinspiel ein intensives Ding", erinnerte der 48-Jährige an einen 2:0-Sieg im Oktober. Damals war es das Mittwochsspiel in einer Englischen Woche, nun ist es der Abschluss derselbigen. "Das wäre natürlich super, wenn wir da nochmal drei Punkte mitnehmen könnten."

Es wäre die perfekte Woche für den VfL, der bereits sechs Punkte gesammelt und damit zum ersten Mal einen größeren Abstand von vier Zählern zu Platz 3 geschaffen hat. "Neun Punkte. Wenn mir das einer vorher erzählt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben. Sechs sind auch schon gut, aber jetzt wollen wir das Maximum", schwor Schultz seine Truppe angesichts der jüngsten Erfolgsserie ein. Doch wie steht es um die Frische beim VfL? "So belastend waren die beiden Spiele nicht", fand Schultz. "Wir sprechen jetzt von Dienstag zu Samstag. Ne, ne. Da brauchen wir keine Rücksicht nehmen."

"Es gibt Sachen, die brauchen Zeit"

Osnabrück wird sich in einem guten Fitnesszustand präsentieren, so viel scheint klar. Mit Lars Kehl und Patrick Kammerbauer können zudem zwei Akteure zurückkehren, die zuletzt fehlten. Jetzt also die Jahnelf. "Als Absteiger aus der 2. Bundesliga sind sie wirklich mit einem sehr, sehr guten Kader in die Saison gestartet und hatten die typischen Anfangsprobleme, erst einmal in die neue Liga reinzufinden", analysierte Schultz. Doch die letzten Ergebnisse der Regensburger sprachen für sich. "Es gibt Sachen, die brauchen Zeit. Das geht nicht in vier, sechs oder acht Wochen. Und dafür ist Jahn Regensburg ein gutes Beispiel." So wird der VfL im Topspiel am Samstag den vollen Fokus benötigen.

   

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