Jenas Günther-Schmidt arbeitet an Comeback

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In der vergangenen Spielzeit lief bei Julian Günther-Schmidt nicht viel zusammen: Immer wieder wurde der Jena-Profi von Verletzungen zurückgeworfen. Nun kämpft er sich langsam wieder heran – und hat durchaus seine Lehren aus der schwierigen Zeit gezogen.

"Endlich wieder mit dem Ball auf dem Platz"

Seit diesem Sommer spielt Stürmer Julian Günther-Schmidt nicht mehr nur als Leih-Profi des FC Augsburg bei Carl Zeiss Jena. Die Thüringer verpflichteten den 24-Jährigen fest. Vielleicht ein gutes Omen: Denn bisher läuft die Vorbereitungen ganz nach Plan – zuletzt alles andere als eine Selbstverständlichkeit beim gebürtigen Pforzheimer. In der vergangenen Saison reichte es verletzungsbedingt nur zu neun Einsätzen, gerade erst meldete er sich nach einem Leistenbruch zurück.

"Inzwischen kann ich endlich wieder mit dem Ball auf dem Platz trainieren", freute sich Günther.Schmidt in einem "Bild"-Bericht. "Teile des Mannschaftstrainings kann ich auch schon wieder mitmachen, aber nicht alles." Noch muss der Angreifer vorsichtig sein, zu großer Ehrgeiz könnte drastische Folgen haben. "Ich schaue von Tag zu Tag, wie mein Körper auf die Belastung reagiert. Aber die Schmerzen sind bisher nach der Operation ausgeblieben."

Bei Günther-Schmidt regiert die Vorsicht

Nun heißt es, "einen kleinen Trainingsrückstand aufzuholen. Ich denke, ich kann das Training zügig steigern. Jeder Tag, an dem ich ein bisschen mehr machen kann, ist ein guter Tag." Bei allem Optimismus scheint Günther-Schmidt nach den vielen Verletzungen in Geduld geübt. Für ihn gilt: "Lieber 30 Spiele machen als nur die ersten beiden Spiele zu machen und dann wieder auszufallen."

   
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