Insolvenzverfahren abgeschlossen: FCK offiziell schuldenfrei

Das Insolvenzverfahren des 1. FC Kaiserslautern ist offiziell abgeschlossen – am Montag bestätigte das Amtsgericht Kaiserslautern die Aufhebung des Verfahrens. Damit ist die Kapitalgesellschaft des FCK nun auch offiziell schuldenfrei.

Gläubiger stimmten Insolvenzplan zu

Am 15. Juni hatte die FCK-Kapitalgesellschaft aufgrund eines Schuldenstands von 24 Millionen Euro und bevorstehender Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, welches am 1. September eröffnet worden war. Am 29. Oktober hatte die Gläubigerversammlung im Fritz-Walter-Stadion dann dem vom FCK vorgelegten Insolvenzplan mit großer Mehrheit zugestimmt. Damit verzichteten die Gläubiger, zu denen auch andere Vereine sowie die Dauerkarten-Inhaber gehörten, auf einen Großteil ihrer Forderungen, über eine festgeschriebene Insolvenzquote erhalten sie lediglich vier Prozent – das Geld dürfte nun in Kürze ausgezahlt werden.

Finanziert wird die Summe durch den Einstieg der regionalen Investoren um die Unternehmer Klaus Dienes und Giuseppe Nardi, die mit elf Millionen Euro beim FCK eingestiegen waren und im Gegenzug 33 Prozent der Anteile an der Kapitalgesellschaft erhalten haben. Durch den Schuldenschnitt ist die 2018 gegründete Kapitalgesellschaft der Roten Teufel nun schuldenfrei und hat damit wieder eine finanzielle Perspektive.

Millionen-Restbetrag beim e.V.

Bei der Muttergesellschaft der Kapitalgesellschaft – dem 1. FC Kaiserslautern e.V. – bleibt hingegen ein Restbetrag hängen. Laut dem "Kicker" soll sich die Summe auf rund fünf Millionen Euro belaufen – allein Finanzdienstleister Quattrex sollen drei Millionen Euro zustehen. Doch da der e.V. diese Summe auf absehbare Zeit nicht bedienen kann, bleibt die finanzielle Situation am Betzenberg trotz der entschuldeten Kapitalgesellschaft angespannt.

   
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