Insolvenz? Chemnitzer FC arbeitet an "tragbarer Gesamtlösung"

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© imago/Eibner

Nachdem beim Chemnitzer FC zuletzt Insolvenz-Gerüchte aufgekommen waren, meldete sich der Verein nun im Rahmen einer Stellungnahme zu Wort.

"Umfangreiche Bemühungen"

Darin erklärt der CFC, dass "nach wie vor umfangreiche Bemühungen stattfinden", um die "sehr schwierige wirtschaftliche Situation zu lösen". Unter dem Gesamteindruck der derzeitigen sportlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Situation soll eine "tragbare Gesamtlösung für den Verein" erzielt werden. Hierfür würden derzeit alle zur Verfügung stehenden Kräfte gebündelt werden, unter Einbeziehung auch externen Sachverstandes soll "beraten und letztlich entschieden" werden. Der CFC bittet dabei um Verständnis, "dass die einzelnen Problemstellungen und die Zwischenstände ihrer Bearbeitung nicht in der Öffentlichkeit erörtert werden können." Sobald ein Ergebnis vorliege, will sich der Verein aber äußern.

Insolvenzantrag würde Abstieg praktisch besiegeln

Zuletzt stand das Gerücht im Raum, dass hinter den Kulissen bereits der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vorbereitet werde. Dazu äußerte sich der Chemnitzer FC nicht. Sollte der CFC jedoch tatsächlich Insolvenz anmelden, würde dies mit einem sofortigen Abzug von neun Punkten einhergehen, sodass der Abstieg praktisch besiegelt wäre – und mit ihm der vorläufige Abschied vom Profifußball. Bereits jetzt liegen die Himmelblauen sieben Punkte hinter dem rettenden Ufer, für den Klassenerhalt benötigen die Sachsen somit bereits ein kleines Wunder.

   
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