Ingolstadt-Trainer Oral erwartet knappes Aufstiegsrennen

Am Wochenende erwacht die 3. Liga aus ihrem kurzen Winterschlaf. In rund viereinhalb Monaten ist klar, wer auf- und wer absteigt. Ingolstadts Trainer Thomas Oral erwartet ein enges Rennen im Kampf um die 2. Bundesliga.

Sechs Punkte zwischen Platz zwei und elf

Tabellenführer Dynamo Dresden scheint aufgrund der starken vergangenen Wochen mit sieben Siegen aus acht Partien aktuell etwas zu enteilen. Doch dahinter hat sich ein sehr enges Rennen um den verbliebenen Aufstiegsplatz und den dritten Rang, der zur Relegation qualifiziert, entwickelt. Den FC Ingolstadt als Zweiten mit 28 Punkten und Viktoria Köln als Elften trennen lediglich sechs Zähler. "Wir haben einen Kreis von acht, neun Mannschaften, die oben mitmischen werden, aber ich will mich nicht festlegen, wer ein Aufstiegskandidat ist", sagte Thomas Oral, Trainer des FCI, dem "Donaukurier".

Die jüngsten Verpflichtungen vom Dritten (27 Punkte) 1860 München (die Löwen leihten Merveille Biankadi von Heidenheim aus) und Fünften (26 Punkte) Hansa Rostock (Leihe von Lion Lauberbach aus Kiel und Verpflichtung von Simon Rhein aus Nürnberg) würden zeigen, "dass im stillen Kämmerlein alle den Anspruch haben, aufzusteigen", so Oral.

Oral mit bisheriger Saison zufrieden

Die Schanzer waren bislang noch untätig auf dem Transfermarkt, haben als Zweiter und einem Spiel weniger als manche Konkurrenten jedoch auch eine sehr gute Ausgangslage. "Der Verein war durch die Relegation und schwierige Vorbereitung vor große Aufgaben gestellt. Dafür haben wir gut die Kurve gekriegt", ist Oral mit der bisherigen Saison zufrieden. Im Sommer hatte der FCI gegen den 1. FC Nürnberg durch ein Tor in der Nachspielzeit den Aufstieg verpasst. "Wir werden weiter konzentriert arbeiten, damit wir das Ziel, das ich auch persönlich zu Beginn forsch formuliert habe, angehen können", sagte Oral, der mit seinem Team am Sonntag den MSV Duisburg empfängt.

 
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