"Ich breche gerne solche Serien": Mota vor Derby selbstbewusst

Waldhof Mannheim will gegen den 1. FC Saarbrücken eine negative Bilanz korrigieren. Rui Mota spricht vor dem Duell (Sonntag, 13:30 Uhr) über die Stärken des Gegners, Terrance Boyd als Hoffnungsträger und seine Erwartungen an die Schiedsrichter.

"Wir können auf Boyd zählen"

Ausgerechnet gegen den 1. FC Saarbrücken hat Waldhof Mannheim keine gute Bilanz. Von den vergangenen zehn Duellen mit den Saarländern konnten die Buwe lediglich drei gewinnen. Am Sonntag soll der Bock umgestoßen werden. Mut macht Rui Mota dabei auch seine eigene Einstellung: "Ich bin ein Trainer, der gerne solche Serien bricht", sagte der Portugiese im Mediengespräch vor der Partie. Er wisse um die Bedeutung dieser Begegnung, und man werde "von der ersten Minute an alles daran setzen, diese Serie zu brechen". Allzu sehr in der Vergangenheit verharren, will Mota dennoch nicht: "Was dort war, bleibt dort."

Der Blick richtet sich also nach vorne. Den FCS bezeichnet Mota als "eine Mannschaft, die sehr gerne den Ball hat und wenn sie im letzten Drittel sind, sehr effizient ist". Dementsprechend habe der Waldhof seine Strategie "so angepasst, dass wir sie weit weg von unserem Tor halten". Und vorne? Dort könnte möglicherweise erneut Terrance Boyd für den Unterschied sorgen. Gegen die TSG Hoffenheim II traf der Routinier gleich dreifach. Glück sei das nicht gewesen, "sondern auch harte Arbeit". Mota lobte den 35-Jährigen: "Er ist ein Qualitätsspieler. Nicht nur in der Box, sondern auch außerhalb. Er ist mit dem Kopf gut, er ist mit dem Fuß gut, und dementsprechend wissen wir immer, wir können auf ihn zählen."

Mota wünscht sich gute Performance von drei Teams

Allerdings will Mannheims Trainer nicht nur Boyd ins Rampenlicht rücken. Gegen Hoffenheim habe es auch andere Spieler gegeben, "die eingewechselt worden sind und die auch ihm dabei geholfen haben, in die Situation zu kommen und die drei Tore zu schießen". Am Sonntag nicht mitwirken kann Vincent Thill. Der Luxemburger hatte seine fünfte Gelbe Karte gesehen. Auffangen soll seinen Ausfall die Mannschaft im Kollektiv. Im Training habe Mota den Spieler, "der ihn ersetzen wird, positiv wahrgenommen". Entsprechend selbstbewusst gehe der Waldhof in die Partie.

Ein Thema – nicht nur in dieser Saison – sind immer wieder die Entscheidungen der Schiedsrichter. Auch der Waldhof hatte damit bereits Berührungspunkte. Grundsätzlich gebe es bei den Unparteiischen "immer Höhen und Tiefen, wie es auch bei den Mannschaften so ist". In dieser Spielzeit "hatten wir schon ein paar Situationen, in denen wir der Meinung waren, dass nicht immer zu unseren Gunsten entschieden worden ist. Trotzdem darf man nicht vergessen, das ist auch menschlich". Für Sonntag hofft Mota daher auf eine gute Leistung aller Beteiligten. Am Ende sollten drei Teams mit einer guten Performance nach Hause gehen: der 1. FC Saarbrücken, Waldhof Mannheim und die Schiedsrichter.

   

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Back to top button