Pünktlich zum Derby: Rizzuto und Sontheimer vor Rückkehr

Die bittere Niederlage bei Schlusslicht Havelse ist abgehakt, jetzt richtet sich der volle Fokus beim 1. FC Saarbrücken auf das Derby gegen den SV Waldhof Mannheim am Sonntag (13:30 Uhr). In Calogero Rizzuto und Patrick Sontheimer stehen pünktlich zum Duell mit den Kurpfälzern zwei Stammspieler vor der Rückkehr.

"Carlos ist immer ein Thema"

Ein Infekt hatte Rizzuto in den letzten beiden Partien außer Gefecht gesetzt, nun ist er zurück im Training – und auch direkt ein Thema für die Startelf? "Carlos ist immer ein Thema", sagte Trainer Argirios Giannikis bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag. In den Einheiten unter der Woche habe der 34-Jährige "einen guten Eindruck" hinterlassen. "Jetzt müssen wir schauen, inwieweit er in der Lage ist, schon länger zu spielen."

Auch Sontheimer laborierte in den letzten Wochen an einem Infekt, sodass er vermutlich zunächst auf der Bank sitzen wird. Erneut ausfallen werden indes Sebastian Vasiliadis (Infekt), Abdenego Nankishi (Syndesmosebandanriss) und Abdoulaye Kamara (Blessur am Knie). Sie werden auf der Tribüne Platz nehmen, ebenso wie über 15.000 Zuschauer im ausverkauften Ludwigspark.

Erste zwei Siege in fünf Heimspielen

Nach bislang erst zwei Siegen in fünf Heimspielen sollen nun unbedingt alle drei Punkte im Saarland bleiben. Gerade auch nach der bitteren Niederlage beim TSV Havelse am vergangenen Sonntag. Trotz der Pleite hätten die Blau-Schwarzen aber "viel aus dem Spiel ziehen" können, wie Giannikis betonte. "Jetzt heißt es, mit einem Rückschlag klar zu kommen, indem wir schnell wieder punkten. Damit wir irgendwann in der Lage sind, kontinuierlich zu gewinnen."

Damit das gelingt, "müssen wir lernen, dass uns externe Einflussfaktoren nicht so sehr beeinflussen, dass wir den Faden verlieren", spielte der FCS-Coach auf die Fehlentscheidungen des Schiedsrichters beim Spiel gegen Havelse an, die Saarbrücken aus dem Konzept gebracht hatten. Gegen den Waldhof, der Giannikis zufolge über eine "körperliche Mannschaft" verfüge und vor allem über die Flügel sehr viel Dynamik erzeuge, soll der Fokus wieder auf der eigenen Leistung liegen. Auch wenn es mal hitziger wird. "Wir müssen brennen, dafür aber nicht wild werden, sondern müssen ruhig bleiben", blickte Siemen Voet voraus.

   

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