Hoßmang fordert: "Wir müssen ganz anders auftreten"

Neun Zähler aus den letzten sechs Spielen: Was die Punkteausbeute der vergangenen Wochen angeht, kann der 1. FC Magdeburg durchaus zufrieden sein. Allein: Noch immer hängen die Elbstädter im Tabellenkeller fest, zudem hakt es in der Offensive. Das soll gegen Lübeck anders werden.

"Brauchen mehr Schwung"

Nein, zufrieden sind die Fans des 1. FC Magdeburg derzeit nicht. Zwar ging seit Anfang November nur das Spiel in Ingolstadt unglücklich verloren, doch spielerisch blieb der FCM in den letzten Wochen einiges schuldig. Gerade mal fünf Tore kamen zustande, überhaupt netzte Magdeburg in dieser Saison erst zwölfmal ein – nur Uerdingen und Unterhaching (bei zwei Spielen weniger) zeigen sich vor dem gegnerischen Tor noch harmloser.

"Wir müssen ganz anders auftreten", fordert Trainer Thomas Hoßmang vor dem anstehenden Auswärtsspiel in Lübeck (Samstag, 14 Uhr). "Das haben wir unter der Woche auch klar angesprochen. Wir brauchen mehr Schwung und tiefe Läufe." Zudem wird deutlich mehr Kreativität im Offensivspiel nötig sein, die ging dem FCM gegen Meppen vor einer Woche völlig ab. "Wir müssen die Bedingungen annehmen und 100 Prozent bringen – das war gegen Meppen nicht der Fall", so Hoßmang.

FCM ist gewarnt

Bei einem Auswärtssieg würde der FCM am VfB Lübeck vorbeiziehen. Doch der FCM-Coach ist gewarnt: "Sie stehen sehr kompakt und spielen einen sehr gradlinigen Fußball. Das wird kein einfaches Spiel, zumal sich Lübeck stabilisiert hat. Wir wissen aber, was uns erwartet."

Fehlen werden Adrian Malachowski (Leisten-OP), Luka Sliskovic (Muskelverletzung), Florian Kath (Leistenverletzung) und Maximilian Franzke (Sehnenanriss). Zudem wurde ein Spieler positiv auf Corona getestet. Den Namen nannte der FCM nicht, für die Partie in Lübeck wird er allerdings nicht zur Verfügung stehen. "Das tut natürlich weh, er hätte uns helfen können", so Hoßmang. Nun müssen es andere richten. Drei Punkte würden dem FCM gut zu Gesicht stehen, zumal es am Mittwoch gegen den 1. FC Saarbrücken geht. Kurz vor Weihnachten steht dann noch das Kellerduell gegen den MSV Duisburg an. Eine wegweisende Woche also für den FCM.

   
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