Hochspannung in der Relegation: So lief es bisher

Heute Abend macht die Bundesliga den Auftakt, morgen steigt dann auch der Drittligist in die Relegation 2013 ein. Wenn der VfL Osnabrück auf Dynamo Dresden trifft (20.30 Uhr – live im NDR und MDR), dürfen die Fans von einem packenden Spiel ausgehen. In zweimal 90 Minuten kann der VfL sich in die 2. Bundesliga retten, Dresden könnte mit einem positiven Ausgang den Absturz in die 3. Liga verhindern. Das Duell zwischen dem VfL und der SGD ist das fünfte Relegationsspiel seit der Wiedereinführung im Jahr 2009Bisher setzte sich stets der Drittligist durch. liga3-online.de wirft einen Blick zurück.

Der Drittligist setzte sich immer durch

Bereits in der Saison 2008/2009 waren die Lila-Weißen in der Relegation beteiligt. Gegen den SC Paderborn, der damals mit viel Glück den dritten Rang erreichte, musste man zunächst auswärts ran. Nach einem ausgeglichenen Spiel traf Frank Löning für den Drittligisten in der 78. Minute zum verdienten 1:0 und stieß das Tor zur 2. Bundesliga weit auf. Im Rückspiel erreichte die Dramatik seinen Höhepunkt: Thomas Cichon vergab für den VfL kurz nach der Pause einen Elfmeter, ehe erneut Frank Löning zur Stelle war und den SCP bereits vorzeitig in das Bundesliga-Unterhaus schoss. Im Jahr darauf trafen Hansa Rostock als Zweitligist und Ingolstadt als Drittligist auf einander.  Einem 1:0 im Hinspiel (Steffen Wohlfarth traf) folgte ein 2:0-Heimsieg der Ingolstädter nach zwei Treffern von Fabian Gerber. Damit machte der FCI den ersten Aufstieg der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga perfekt. Hansa hingegen musste sich erstmals in die Drittklassigkeit verabschieden. 2011 stand dann das Duell zwischen dem VfL Osnabrück und Dynamo Dresden an. Im Gegensatz zu den beiden Spielen in diesem Jahr trat die SGD als Drittligist und Osnabrück als Zweitligist an. Nach einem 1:1 im Hinspiel setzten sich die Sachsen beim Auswärtsspiel in Dresden mit 3:1 nach Verlängerung durch. Dani Schahin und Robert Koch erzielten die entscheidenden Treffer für die Dresdner. Osnabrück stieg erneut ab, Dresden feierte den Zweitliga-Aufstieg. Im vergangenen Jahr kam es dann zu einem Novum: Erstmals in der Geschichte der Relegation seit 2009 setzte sich ein Team ohne Sieg durch. Zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem Karlsruher SC hieß es im Hinspiel 2:2, im Rückspiel reichte dem SSV ein 1:1, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu feiern.

"Die Luft wird knistern! Wir freuen uns drauf!"

Am morgigen Freitag und am Dienstag kommt es dann schließlich zur Neuauflage des Relegationsduells zwischen Osnabrück und Dresden. Der VfL bestritt seit der Wiedereinführung der Relegationsspiele im Jahr 2009 die meisten Partien (vier), konnte sich jedoch noch nie durchsetzen. Dennoch zeigen sich die Osnabrücker zuversichtlich: "Ich denke, da schließt sich dann der Kreis, man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal im Leben. Ich glaube, wir werden die Spiele positiv gestalten und am Ende mit dem Aufstieg belohnt werden", betonte Alexander Krük im Interview mit liga3-online.de. Der Abwehrspieler ist der einzige aus dem aktuellen Kader der Lila-Weißen, der auch bereits beim Duell im Jahr 2011 dabei war. "Es wird in beiden Stadien richtig heiß hergehen. Die Mannschaft wird die Fans brauchen und das wissen unsere Fans auch, deswegen werden sie uns am Freitag mit Sicherheit fantastisch unterstützen. Flutlichtspiel in der osnatel ARENA – das ist immer etwas Besonderes. Die Luft wird knistern! Wir freuen uns drauf!"

FOTO: Flohre Fotografie

 

 

 

   

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