HFC in der Zwickmühle: Neue Spieler nur bei Abgängen?

Nur aufgrund der besseren Tordifferenz überwintert der Hallesche FC nicht auf einem Abstiegsplatz. Um den Klassenerhalt zu schaffen, soll nun vor allem die Defensive verstärkt werden. Doch auf Anhieb lässt sich die Verpflichtung neuer Spieler wohl nicht umsetzen.

"Es ist sehr komplex"

Wie die "Bild" berichtet, sollen Neuzugänge erst dann möglich sein, wenn Spieler den Verein verlassen haben. Offenbar ist der Etat bereits ausgeschöpft. "Die wirtschaftliche Komponente ist einer der Kernpunkte. Es ist sehr komplex, und wir müssen uns vor Augen halten, dass ein Mehrwert gegeben sein sollte", so Sportdirektor Ralf Minge gegenüber dem Blatt. Intern wird derzeit aber nicht nur über Neuzugänge diskutiert, sondern auch eine Analyse der bisherigen Saison vorgenommen. "Der Prozess läuft, und da lassen wir uns auch nicht treiben. Auf der einen Seite sind wir mit der Punkteausbeute nicht zufrieden, andererseits haben wir aber auch richtig gute Spiele gezeigt."

Mit 16 Punkten aus 17 Spielen belegt Halle Rang 15 und steht damit hauchdünn vor den Abstiegsplätzen. Nur vier Partien konnten die Saalestädter gewinnen, auf der anderen Seite setzte es gleich neun Niederlagen. Dafür weist der HFC die mit Abstand beste Tordifferenz (minus 2) der letzten sieben Teams auf, was im Kampf um den Klassenerhalt am Ende durchaus entscheidend sein könnte. Deutlich geschlagen geben musste sich Halle bislang nie, nur dreimal unterlagen die Rot-Weißen mit mehr als einem Tor Differenz.

Erste Vertragsgespräche geplant

Unterdessen sollen in den nächsten Wochen auch erste Vertragsgespräche geführt werden, schließlich laufen im Sommer gleich 16 Verträge aus. Minge: "Wir reden da vor allem von Spielern, die auf sich aufmerksam gemacht haben." Das gilt vor allem  für Tom Zimmerschied, der mit sechs Treffern der Top-Torjäger ist. Die aktuelle sportliche Situation dürfte es jedoch nicht gerade leicht machen, Spieler von einer vorzeitigen Verlängerung zu überzeugen.

 
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