Hessenpokal: Wehen Wiesbaden nach einem 2:0 im Viertelfinale

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Mit einem 2:0 gegen den Sechstligisten aus Eschwege hat sich der SV Wehen Wiesbaden für das Viertelfinale im Landespokal qualifiziert. Das Team von Rüdiger Rehm setzte sich dabei durchaus verdient durch, hatte trotz Überlegenheit aber Probleme, sich echte Chancen zu erspielen.

Wehen dominant aber ohne Ideen – Mintzel früh verletzt

Wie im Vorfeld der Begegnung erwartet, übernahm der SV Wehen Wiesbaden gegen den Verbandsligisten SpVgg 07 Eschwege von Beginn an die Initiative und baute früh Druck auf Ball und Gegner auf, ohne allerdings zu wirklichen Torchancen zu kommen. Und so prägte schließlich ein Foul, bei dem sich Linksverteidiger Alf Mintzel verletzte, die Anfangsviertelstunde. Rüdiger Rehm musste reagieren und brachte Sören Reddemann, der nach 28 Minuten schließlich auch die erste wirklich große Möglichkeit des Spiels besaß. Nach einer Ecke sprang Reddemann am zweiten Pfosten der Ball auf den Fuß, prallte von da aber knapp am Tor vorbei, so dass es zunächst beim 0:0 blieb. Wenige Minuten später war der Drittligist dann doch ganz glücklich über das torlose Unentschieden, als Torhüter Markus Kolke nach einem missglückten Rückpass im Eins-gegen-eins Duell die Oberhand behielt und einen überraschenden Rückstand verhinderte (34.). Kurz vor dem Pausenpfiff gelang schließlich Marcel Titsch Rivero doch noch das erlösende 1:0, als der Mittelfeldspieler eine Ecke unbedrängt per Kopf im Tor unterbrachte (42.). Daniel-Kofi Kyereh hätte anschließend für eine noch komfortablere Halbzeitführung sorgen können, setzte einen Schuss aber am Kasten vorbei (44.).

Brandstetter macht den Deckel drauf

Mit Beginn des zweiten Abschnitts wollte Wehen Wiesbaden nun schnell für klare Verhältnisse sorgen, doch erneut fehlte der letzte entscheidende Pass. Bei einem Freistoß von Nicklas Shipnoski war der gegnerische Torhüter zur Stelle (50.), eine scharfe Hereingabe von Stephan Andrist verpasste der eingewechselte Simon Brandstetter nur knapp (70.). Besser machte es der 28-jährige Mittelfeldspieler dann aber in der 77. Minute, als er eine Flanke von der rechten Seite per Kopf zum 2:0 nutzte. Das Spiel war damit entschieden und hätte auch noch höher zu Gunsten der Wiesbadener ausgehen können, doch ein Freistoß von Andrist kurz vor Schluss prallte vom Innenpfosten zurück ins Spiel (86.). So blieb es bei dem knappen, aber verdienten Sieg, durch den der Drittligist den Sprung ins Landespokal-Viertelfinale schaffte.

 

 

   
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