Hansa will gegen Jena das Glück erzwingen

Fast genau sieben Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen im heimischen Ostseestadion empfängt der FC Hansa Rostock im Ost-Duell den FC Carl Zeiss Jena (Anstoß 14 Uhr, live im NDR). Wiedergutmachung ist angesagt – nicht nur nach den vergangenen Misserfolgen, sondern auch nach der 0:1-Hinspielschlappe, bei der die Hanseaten eines ihrer schlechtesten Auswärtsspiele zeigten.

Dotchev: Brauchen das Erfolgserlebnis

Ein Sieg soll also her zum Abschluss der Englischen Woche, die vor allem durch ihre magere Punkteausbeute hervorsticht (0:1 in Aalen, 0:0 in Großaspach). Die "gute Reaktion gegen die SG" auf die Niederlage in Aalen will der FCH am 31. Spieltag fortsetzen. "Wir müssen das Glück erzwingen", fordert  Trainer Pavel Dotchev, dem das Glück seit nunmehr fünf Partien in Folge nicht mehr hold ist (drei Niederlagen, zwei Unentschieden). "Wir brauchen dieses Erfolgserlebnis, dann läuft auch die Maschinerie wieder ganz glatt", so Dotchev über sein Team. Mit Jena wartet ein "undankbarer Gegner, der mit zwei Viererketten sehr kompakt steht." Diese gilt es zu knacken, "am besten über die Außen." Für die Gäste ist die Begegnung an der Ostsee erst das zweite Pflichtspiel im März. Durch mehrere Spielabsagen liegen die Thüringer derzeit drei Spiele im Rückstand. Rostock hingegen absolviert am Samstag bereits das sechste Spiel im März.

Väyrynen für Breier? Dotchev setzt auf "unbelastete" Spieler

Personell kann Dotchev dabei aus den Vollen schöpfen: Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Spieler wieder einsatzbereit, wie auch der zuletzt angeschlagene und gelbgesperrte Bryan Henning. Er dürfte aller Voraussicht nach wieder in die Startelf rücken, aus der der zuletzt eher unglücklich agierende Pascal Breier vermutlich rausrotieren wird. "Er ist vom Kopf her etwas belastet. Vielleicht braucht er eine kurze Pause", analysiert der Hansa-Coach, der beim Abschlusstraining am Freitag die Vergabe der Plätze im Sturm endgültig vergeben wird. "Es ist auch denkbar, dass Tim Väyrynen spielt", erklärt der 52-Jährige. "Er und sicherlich auch Lukas Scherff freuen sich bestimmt, wenn sie zum Zuge kommen.“ Sie seien mental nicht so vorbelastet, wie manch anderer Spieler und "vielleicht ist eben genau das der Schlüssel zum Erfolg." Einen Erfolg, den zum 75. Pflichtspiel zwischen beiden Clubs rund 15.000 Fans im Ostseestadion sehen wollen und der an der Küste nach der "Ergebniskrise" laut Dotchev, sehr herbeigesehnt wird.

   
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