Hansa nur Mittelmaß: Jens Härtel "nicht ganz zufrieden"

Der F.C. Hansa Rostock konnte mit dem 1:1-Unentschieden in Mannheim das fünfte Spiel in Folge ohne eine Niederlage absolvieren, doch die Vielzahl der Unentschieden ist für Trainer Jens Härtel nicht zufriedenstellend. Das hat vorerst auch Einfluss auf die Zielsetzung der Saison.

Nicht Fisch, nicht Fleisch

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel – dieses Sprichwort dürfte Hansa-Coach Jens Härtel wohl durch den Kopf gegangen sein, als er die vergangenen Spiele seiner Rostocker zusammenfasste. Zwei Siege, drei Unentschieden, keine Niederlage. Eine Bilanz, die sich erst einmal sehr ordentlich liest, doch die Hansa-Kogge schleppt die Altlasten des Saisonstarts noch mit sich. "Nach einem Viertel der Saison sind wir nicht ganz zufrieden", gibt Härtel deswegen gegenüber der "Bild" zu.

"Wenn wir diese und letzte Woche gewonnen hätten, stünden vier Punkte mehr zu Buche", so die einfach Rechnung, die nun in Summe aber einen Punktestand von 13 Zählern in 12 Spielen ergibt. Härtel Fazit: "So sind wir nicht weit genug weg von der gefährlichen Zone und nicht nah genug, um nach oben zu schnuppern."

"Aus einem Sumpf herausgespielt"

Auch Keeper Markus Kolke, der in Mannheim die Serie der ungeschlagenen Spiele aufrecht erhielt, hadert mit dem Erreichten. "Es sind gemischte Gefühle. Wir sind schlecht in die Saison gekommen und haben uns jetzt aus einem kleinen Sumpf herausgespielt", zieht der 29-Jährige dennoch einen positiven Gedanken aus der aktuellen Mittelmaß-Lage der Hanseaten.

Kolke, der nach seinem 220. Einsatz nun Rekordkeeper der 3. Liga ist, weiß, worauf es ankommt: "Das Ziel ist, so schnell wie möglich 45 Punkte zu erreichen. Dann sehen wir weiter." Denn immer noch ist der Wunsch nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ein offenes Geheimnis in Rostock. Die Verantwortlichen auf und neben dem Platz backen vorsichtshalber erstmal kleinere Brötchen.

   
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