Hansa: Mit viel Selbstvertrauen gegen Tabellendritten

Seit fünf Begegnungen ist der F.C. Hansa Rostock nunmehr ungeschlagen. Dass das Selbstvertrauen groß ist, will die Kogge auch am Samstag gegen den Tabellendritten Würzburger Kickers beweisen (Anpfiff 14 Uhr, live auf br.de und im Ticker auf liga3-online.de).

Ein leichtes Unterfangen wird die Partie gegen die Würzburger Kickers definitiv nicht. Das Team von Bernd Hollerbach „ist nicht leicht zu bespielen“, stellte auch Hansa-Trainer Brand fest. Vielmehr sind „sie in der laufenden Saison eine richtige Einheit geworden.“ Dass die Defensive der Kickers standfest ist, bewiesen sie in den vergangenen Spielen: erst 23 Gegentore kassierte die zweitbeste Rückrundenmannschaft und spielte 15 Mal zu Null. „Sie spielen sehr aggressiv und haben gleichzeitig ein sehr gutes variables Angriffspressing“, warnte Brand. Mit Amir Shapourzadeh treffen die Hanseaten nicht nur auf den besten Torschützen der Kickers (acht Tore) sondern auch auf einen alten Bekannten. Von 2004 bis 2008 kickte der Mittelfeldspieler für die Kogge. Personell können die Rostocker am 35. Spieltag wohl aus den Vollen schöpfen. Lediglich Kapitän Tobias Jänicke wird den Rostockern bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen. Der 27-Jährige zog sich am Dienstag einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu. „Im Training sah es erst gar nicht so schlimm aus. Aber er ist recht heftig umgeknickt, der Fuß schwoll sehr schnell an und er wird wohl länger ausfallen“, so Christian Brand.

Brand: Würzburg ist kein unbezwingbarer Gegner

Ängstlich gehen die Rostocker dennoch nicht in die Begegnung gegen Tabellendritten. „Es wird schwierig, aber wir sind auch gut drauf“, so Brand. „Wir haben in Dresden etwas geholt, wir haben gegen Großaspach gewonnen und wir fahren auch nach Würzburg, um da was zu holen“, lautete die Ansage des Hansa-Trainers, der darauf hofft, guten Fußball zu sehen. Denn in Sack und Tüten ist der Klassenerhalt für die Hanseaten noch keineswegs. Sie liegen derzeit auf dem elften Tabellenplatz mit sechs Punkten Vorsprung auf den 18. Rang. Erinnerungen an die vergangene Saison werden daher an diesen Tagen wieder wach: vor rund einem Jahr hatte der FCH sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und hielt die Klasse dennoch erst am letzten Spieltag. „Die Spieler, die das vergangenes Jahr miterlebten, haben das schon noch im Hinterkopf und sind gewarnt.“ Die Gefahr von der mentalen Ebene wieder in diesen Strudel hineinzurutschen, sieht der 43-Jährige jedoch nicht. „Vielmehr haben wir es ja selbst in der Hand, das zu verhindern.“ Sollten die Hanseaten bei den Bayern erfolgreich sein, wäre es „ein Big Point in Sachen Klassenerhalt.“

   
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