Hansa legt nach und holt Simon Rhein aus Nürnberg

Einen Tag nach der Verpflichtung von Kiels Lion Lauberbach hat der F.C. Hansa Rostock am Dienstag ein zweites Mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sich mit Simon Rhein vom 1. FC Nürnberg verstärkt. Der 22-jährige defensive Mittelfeldspieler unterschrieb bis 2022.

Leistungsträger in Würzburg

Rhein war im Sommer von einer Leihe zu den Würzburger Kickers nach Nürnberg zurückgekehrt, konnte sich beim Club aber nicht durchsetzen und stand in der bisherigen Saison nur zweimal für insgesamt vier Minuten auf dem Platz. In sieben Partien gehörte er nicht mal zum Kader. Dennoch zeigt sich Sportvorstand Martin Pieckenhagen vom 22-Jährigen, der in der Jugend für Bayer Leverkusen spielte, überzeugt: "Simon hat eine sehr gute Ausbildung genossen, spielte in der Jugend u.a. in der U17- sowie U19-Bundesliga und einige Partien in der UEFA Youth League (sechs Spiele, d. Red.)." Außerdem bestritt er in der Saison 2018/19 acht Bundesliga-Partien für den 1. FC Nürnberg.

Seine Qualitäten habe er zuletzt bei den Würzburger Kickers unter Beweis gestellt, "wo er als Stammspieler gesetzt und maßgeblich am Aufstieg beteiligt war", weiß Pieckenhagen. 29 Mal kam Rhein in der vergangenen Saison für den FWK zum Einsatz (23 Mal von Beginn an), erzielte ein Tor und bereitete sechs weitere vor. "Nun soll er bei uns die Chance nutzen, sein Können zu zeigen."

"Sportliche Perspektive aufgezeigt"

Der 22-Jährige zeigt sich bereit: "Die Verantwortlichen haben mir ein sehr gutes Gefühl gegeben und mir eine sportliche Perspektive aufgezeigt, deswegen freue ich mich jetzt nun für Hansa spielen zu dürfen." Zudem kündigt er an: "Gemeinsam werden wir nun alles geben, um eine erfolgreiche Saison zu spielen. Ganz besonders freue ich mich auf die Rückkehr der Fans ins Ostseestadion."

Bei der Kogge wird Rhein künftig die Rückennummer 5 tragen und eine weitere Alternative zu Björn Rother, Jan Löhmannsröben und Oliver Daedlow im defensiven Mittelfeld darstellen. Für den Fall, dass Löhmannsröben aufgrund der Verletzung von Max Reinthaler (Sehnenanriss) dauerhaft in die Innenverteidigung gezogen wird, darf sich der 22-Jährige Hoffnungen auf einen Stammplatz machen.

   
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