Hansa beginnt die Vorbereitung – Ioannidis und Mendy gehen

Auch der F.C. Hansa Rostock ist am Mittwoch in die Vorbereitung für die Drittliga-Spielzeit 2014/2015 gestartet. Rund 400 Zuschauer wohnten der ersten Trainingsübung bei und begutachteten dabei vor allem die externen Neuzugänge Christian Bickel, Christian Stuff, Aykut Erdogan, Markus Gröger und Kai Schwertfeger. Stürmer Marcel konnte nicht mitwirken, da er sich bei der Anreise nach Rostock verletzte. Der 28-Jährige war umgeknickt, wurde im Hinblick auf den am Donnerstag anstehenden Laktattest geschont und trainierte nur auf dem Fahrrad, wie Hansa-Coach Peter Vollmann auf der Vereinshomepage wissen ließ.

Ioannidis und Mendy verlassen den Klub – Grupe im Aufbautraining

Die Kaderplanungen des Klubs sind indes abgeschlossen, wie der Verein gegenüber liga3-online.de bestätigte. Somit steht fest, dass Alexandre Mendy keine Rolle mehr in den Planungen des Klubs spielt, sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert. Auch Nikolaos Ioannidis wird nicht weiterverpflichtet. Ein weitergehendes Engagement des Griechen sei an "den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gescheitert", wie Peter Vollmann auf der Pressekonferenz erklärte. Ein, bis zwei weitere neue Spieler hätte er sich gewünscht, dies war für die Kogge finanziell jedoch nicht zu stemmen. "Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir das Potential für eine gute Saison haben. Ich habe vollstes Vertrauen in den aktuellen Kader“, geht Vollmann optimistisch in die kommende Saison. 22 Feldspieler und vier Torhüter stehen Vollmann zur Verfügung. Vorerst verzichten muss er auf Tommy Grupe, der sich nach seiner schweren Knieverletzung weiterhin im Aufbautraining befindet.

Dritte Liga wieder ausgeglichener

Bereits in der Spielzeit 2010/2011 trainierte er Hansa und führte das Team in die 2. Bundesliga. "Weil der Erfolg schon einmal da war, ist eine gewisse Erwartungshaltung natürlich vorhanden", versteht Vollmann die Anhänger und fügte an, "dass das keine zu große Belastung für die Mannschaft ist. Ich habe keine Bedenken, so lange diese Erwartungshaltung nicht zu groß ist." Ein Vorteil für den ehemaligen Bundesligisten ist, dass die Liga so ausgeglichen wie lange nicht mehr ist: "Es gibt keine Ausnahmemannschaft wie zuletzt Heidenheim und keinen Krösus wie Leipzig mehr. Ich denke, dass mindestens zehn Mannschaften die Chance haben, oben mitzuspielen. Und zu dieser breiten Spitze wollen wir auf jeden Fall dazugehören", gibt Vollmann das Ziel aus.

FOTO: Sebastian Ahrens / rostock-fotos.de

   

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