Hallescher FC verlängert mit Torhüter Kai Eisele vorzeitig

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Nach Mathias Fetsch hat der Hallesche FC auch Torhüter Kai Eisele bis 2021 gebunden. Der 23-Jährige verlängerte seinen noch bis 2020 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr.

Zehnmal zu Null

Vor der Saison aus Rostock gekommen, avancierte Eisele auf Anhieb zum Stammkeeper, stand in allen 23 Partien zwischen den Pfosten und zählt zu den Leistungsträgern im Team von Trainer Torsten Ziegner. "Kai Eisele hat das Vertrauen seit seiner Verpflichtung im Sommer 2018 absolut gerechtfertigt und maßgeblichen Anteil daran, dass unsere Mannschaft gemessen an Gegentoren aktuell die zweitbeste Abwehr der Liga stellt", lobt Torwarttrainer Marian Unger.

Eisele sei "hervorragend ausgebildet", zudem verfüge er über eine "ausgeprägte Torwarttechnik" und strahle jene Ruhe aus in seinen Aktionen auf dem Platz, "die ein Team auf dieser neuralgischen Position braucht", ergänzt Unger. Nur 19 Mal musste Eisele bisher hinter sich greifen und blieb zudem in zehn Spielen ohne Gegentor – damit gehört Eisele zu den besten Keepern der 3. Liga.

"Können etwas Großes erreichen"

"Ich kann mich mit den Zielen und der Entwicklung des Vereins zu einhundert Prozent identifizieren, fühle mich sehr wohl in der Stadt und glaube, mit den Fans im Rücken können wir hier alle zusammen etwas Großes erreichen", betont der Torhütern und bedankt sich "für das Vertrauen der Verantwortlichen und die Wertschätzung der vorzeitigen Vertragsverlängerung." Aktuell sind noch sieben Spieler aus dem aktuellen Kader ohne Vertrag für die neue Saison, darunter Moritz Heyer und Marvin Ajani.

   
  • tobi

    Gute Vereinspolitik, einen wichtigen und guten Spieler vorzeitig gebunden. Eisele , eine feste Größe in der Mannschaft.

    • weihnachtsmann

      Er hat sich stabilisiert, allerdings gefällt mir sein Spiel mit Ball noch nicht so recht. Solider Keeper, der sich sicher noch steigern wird.

      • Sterneneisen

        Beim Spiel mit dem Ball ist er auf gleicher Stufe wie ein Bredlow vor 2 Jahren. Viel eher hat er Schwächen bei Standards (v. A. Ecken). Da eiert er noch zu viel herum. Dafür kann er um Welten besser das Spiel eröffnen (was einem Tom Müller einfach fehlt) und zeigt zunehmend sehr starke Paraden.

      • weihnachtsmann

        Na gut, da gehe ich mit ;-)
        Manchmal frage ich mich, warum er sich immer wieder auf seinen schwächeren linken Fuss spielen lässt? Wahrscheinlich zu Trainingszwecken :-)
        Symphatischer Kerl, der passt ganz gut zu uns.

      • Sterneneisen

        Vermutlich weil er beidfüßig ist ;-)

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