Hallescher FC legt Einspruch gegen Ajani-Sperre ein

Nachdem der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montag eine Sperre von drei Spielen für Marvin Ajani gefordert hat, legte der HFC nun Einspruch ein.

Tätlichkeit oder Unsportlichkeit?

Laut HFC-Manger Ralph Kühne soll dabei geklärt werden, "ob der Schubser von Marvin Ajani überhaupt als Tätlichkeit zu bewerten ist oder nicht eher den Tatbestand der Unsportlichkeit erfüllt." liga3-online.de-Experte Babak Rafati kam in seiner Analyse zu der Einschätzung, dass der Schubser keine Tätlichkeit war und lediglich mit einer gelben Karte hätte bestraft werden müssen.

Dennoch fordert der DFB "wegen einer Tätlichkeit in einem leichteren Fall in Form einer ausgeführten Bewegung ohne besonders hohe Intensität und ohne Verletzungsfolgen" die Mindeststrafe von zwei Spielen und setzt straferschwerend aufgrund eines Platzverweises von Ajani im November 2016 noch eine Partie drauf, sodass der Mittelfeldspieler für drei Spiele gesperrt werden soll. Ein fragwürdiges Vorgehen, so Kühne. Wann das endgültige Urteil verkündet wird, ist noch offen. Das anstehende Heimspiel gegen Hansa Rostock (Freitag, 19 Uhr) wird der 24-Jährige aber in jedem Fall verpassen.

Türpitz-Urteil noch nicht bekannt

Wie lange Philip Türpitz für seinen Ellbogencheck gegen Daniel Bohl gesperrt wird, ist unterdessen noch offen. Derzeit liege noch Urteil vor, teilte der DFB auf Anfrage mit. Dennoch ist davon auszugehen, dass der FCM gegen das zu erwartende Strafmaß von wohl mindestens vier Spielen ebenfalls Einspruch einlegen wird.

 

 
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