Hallescher FC: Abgang von Sportdirektor Böger stockt

Die Verhandlungen um eine Vertragsauflösung zwischen Stefan Böger und dem Hallenschen FC verliefen bislang ergebnislos. Wann der abwanderungswillige Sportdirektor den HFC verlässt und wie hoch die Abfindung für ihn ausfällt, ist noch völlig unklar. Sollten sich die Parteien nicht einigen, könnte der 51-Jährige seinen Vertrag auch einfach aussitzen. 

Böger fordert mehr als 100.000 Euro

Bislang ist der Hallesche FC Bögers Forderung nach einem Jahresgehalt als Abfindung nicht nachgekommen. Laut einem Bericht der "Bild" soll Böger deshalb nun intern gedroht haben, den bis 2019 laufenden Vertrag auszusitzen, falls der Club seine Forderungen nicht erfüllt.

Klar ist: Die Saalestädter kommen um eine Abfindung nicht herum. Da es sich um einen befristeten Vertrag handelt, muss es eine Einigung über eine Vertragsauflösung geben. Andernfalls läuft das Arbeitspapier mit allen Bezügen weiter. Und die Auflösung knüpft Böger an Konditionen. Gefordert sind mehr als 100.,000 Euro. Die "Bild" hält eine Einigung bei etwas über der Hälfte für realistisch. Entweder als Einmalzahlung oder in zwei Raten zu je 30.000 Euro. In der kommenden Woche wollen sich beide Parteien noch einmal an einen Tisch setzen.

Interne Differenzen 

Grund für Bögers Abgang sind Unstimmigkeiten zwischen ihm und Trainer Rico Schmitt. Offenbar sind beide wegen unterschiedlicher Ansichten in der Transferpolitik aneinandergeraten. Aufgrund der Differenzen hat Böger den Club um eine Auflösung des bis 2019 gültigen Vertrages gebeten. Zuletzt wurde spekuliert, dass der 51-Jährige in Zukunft das Trainerteam von Chinas U20-Nationalmannschaft verstärken könnte, was er aber dementierte.

 
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