Hachings Königshofer selbstkritisch: "Ein bissl am Kragen nehmen"

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Nach zwei wetterbedingten Absagen konnte die SpVgg Unterhaching am 23. Spieltag endlich ihr erstes Spiel in diesem Jahr antreten. Beim F.C. Hansa Rostock gab es jedoch direkt eine 0:2-Niederlage für das Team von Trainer Claus Schromm. Auf den fehlenden Spielrhythmus wollte es aber keiner schieben.

"Es kam, wie es kommen musste"

Am Ende des Tages war Trainer Claus Schromm froh, dass das Spiel gegen den F.C. Hansa Rostock ohne große Nachspielzeit abgepfiffen wurde. "Wenn man unsere Chancen sieht, glaube ich, hätten wir heute noch lange weiterspielen können und hätten kein Tor geschossen", räumte der Coach der SpVgg Unterhaching nach der Niederlage an der Ostsee gegenüber der "Telekom" ein.

Sein Team habe nicht die richtigen Mittel gefunden, sei nicht richtig in die Partie gekommen. Ausschlaggebend sei allerdings nicht, dass die Hachinger erst im dritten Spiel das Kalenderjahrs erstmals auf das Feld durften. Viel mehr habe der 49-Jährige die Handschrift von Hansa-Trainer Jens Härtel anerkannt. "Es kam irgendwann, wie kommen musste: Mit einem Standard", erläuterte Schromm den entscheidenden Punkt gegen sein Team.

Verlängerte Winterpause nicht das Problem

Auch Hachings Torwart Lukas Königshofer stellte sich und kritisierte die eigene Leistung: "Im Spielrhythmus sind wir definitiv nicht, wenn man das Spiel sieht." Die verlängerte Winterpause allerdings als Ausrede zu nehmen, wäre dem 29-Jährigen "zu billig". Für den Österreicher stand die Selbstkritik ganz klar im Vordergrund: "Vom besten Sturm der Liga haben wir heute leider nix gesehen".

42 Tore erzielten die Bayern bis dahin, weitere kamen gegen Rostock in der Tat nicht dazu. "Der Platz ist nicht so ideal, wie bei uns daheim", stellte Königshöfer dann aber doch noch fest, ohne die Schuld auf diesen Punkt allein zu schieben. "Wir müssen uns ein bissl am Kragen nehmen", blieb der Keeper seiner Linie lieber treu. Im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (Freitag, 19 Uhr) können es die Hachinger wieder besser machen.

   

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