Grotenburg-Umbau beginnt, Bagger rollen erst 2019 an

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Der Umbau der traditionsreichen, aber maroden Grotenburg des KFC Uerdingen wird sich in die Länge ziehen. Nach "WZ"-Angaben finden zwar bereits erste Arbeiten statt, die wirklichen Umbaumaßnahmen können jedoch erst im kommenden Jahr starten. Grund dafür ist ein kompliziertes Ausschreibungsverfahren. 

Die Bagger lassen auf sich warten

Sprechen Fußballfans von Spielstätten mit großer Tradition, ist häufig auch die Rede von der Krefelder Grotenburg. Tatsächlich: Das Stadion hat nach wie vor einen besonderen Charme und lässt nicht nur Fußball-Romantiker des KFC Uerdingen von den guten alten Zeiten träumen. Für Nostalgie hat der DFB jedoch wenig übrig: Die baufällige Spielstätte muss an die Ansprüche des Profifußballs angepasst werden. Von diesen ist sie ohne Frage weit entfernt, eine Generalüberholung ist nötig.

Klar ist, dass eine solche enorm kostenintensiv sein wird. Eine Summe von etwa neun Millionen Euro steht im Raum. Die finanzielle Hürde ist jedoch nicht die einzige: Die Arbeiten müssen nach den Richtlinien europäisch ausgeschrieben werden. Die Stadt ist zur Einhaltung dieses Verfahrens verpflichtet. Eines Verfahrens, das wiederum eines kosten wird: Viel Zeit. Entsprechend ist mit dem Beginn der wirklichen Umbaumaßnahmen an der Grotenburg erst im kommenden Jahr zu rechnen.

Planungen: Zweitligatauglichkeit angepeilt

Immerhin: Gearbeitet wird auch jetzt schon. Neben dem Umbau des Trink- und Abwassersystems finden zurzeit verschiedenste Vermessungsarbeiten im Stadion statt. Auch mit der Umsetzung eines neues Brandschutz- und Sicherheitskonzepts kann bereits in naher Zukunft begonnen werden.

Das Ergebnis soll indes mehr als die reine Drittligatauglichkeit der Grotenburg sein: Das Stadion soll nach Abschluss der Arbeiten mindestens Zweitliga-Ansprüchen genügen. Was wirtschaftlich ohnehin sinnvoll ist, entspricht zudem den ambitionierten Zielen des KFC.

   

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