"Große Herausforderung": Viktoria startet in die Vorbereitung

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So langsam wird es wieder ernst in der 3. Liga. Mit Aufsteiger Viktoria Köln nahm am Dienstag das erste Team die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit auf. Unterdessen scheint bei den Domstädtern auch die Stadionfrage beantwortet: Vieles deutet auf Drittliga-Fußball am Höhenberg hin.

Trainingsauftakt: Dotchev begrüßt vier Neue

Viktoria Kölns neuer Cheftrainer Pavel Dotchev begrüßte am Dienstag erstmals seine Mannschaft. Nur wenige Wochen nach den ausgelassenen Aufstiegsfeierlichkeiten fanden sich 25 Akteure am Höhenberg ein, darunter sieben Testspieler sowie vier Neuzugänge. Am Kader dürfte sich bis zum Saisonstart allerdings noch einiges tun. Ein Neuzugang soll laut einem "Express"-Bericht noch in dieser Woche präsentiert werden, außerdem wird nach "zwei, drei Korsettstangen" gefahndet.

Euphorie und Zuversicht sind auf der rechten Rheinseite hingegen schon jetzt drittligareif – das bezeugt nicht nur der frühe Start in die Vorbereitung. "Es ist eine spannende Aufgabe", erklärt Trainer Dotchev. "Die 3. Liga ist eine große Herausforderung für uns. Ich bin mir sicher, wenn wir alles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, werden wir eine schlagkräftige Mannschaft zusammen haben." In der ersten Einheit beließ es der Übungsleiter bei einem lockeren Aufgalopp, denn "viele sind noch im Urlaubsmodus, sie sollen erst mal wieder reinkommen."

3. Liga am Höhenberg? "Wir gehen davon aus"

Neben Transferbemühungen und Trainingsauftakt stand bei der Viktoria in den vergangenen Tagen ein weiteres großes Thema auf der Agenda. So fand sich eine Delegation, unter anderem bestehend aus Vertretern des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der Kölner Polizei und Feuerwehr, am Höhenberg ein und prüfte die Spielstätte auf ihre grundsätzliche Drittligatauglichkeit.

Offenbar gab es grünes Licht. Viktorias Vizepräsident Holger Kirsch: "Der Wille ist bei allen Beteiligten da. Wir gehen davon aus, dass wir hier am Höhenberger Sportpark spielen werden." Demnach steht lediglich die Zustimmung des Umweltamtes aus, anschließend könnten nötige Umbaumaßnahmen beginnen. Derzeit fasst das Stadion nur 6.142 Zuschauer, mittels Stahlrohrtribünen in den Kurven soll die Kapazität auf 10.000 Besucher erhöht werden.

   
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