Großaspach will raus aus dem Keller: "Müssen Fehler abstellen"

Nach dem 0:2 gegen die SpVgg Unterhaching geht die SG Sonnenhof Großaspach auf einem Abstiegsplatz in den zehnten Spieltag. Aus dem Keller will die Zapel-Mannschaft schnellstmöglich raus – und muss dafür Fehler abstellen.

Niederlage "einfach bitter"

Als das Spiel zu Ende war, standen auf dem Platz zwei Mannschaften, die kaum weiter voneinander entfernt sein könnten: Unterhaching hatte sich mit dem Sieg gegen Großaspach an die Tabellenspitze gesetzt, während der Dorfklub auf dem 18. Platz landete. Ein Doppelschlag durch Müller und Schröter in der ersten Hälfte hatte den bis dahin eigentlich recht engagiert agierenden Großaspachern den Stecker gezogen.

Vor allem gegen Ende der Partie hatten die Gäste nochmal Chancen, das Ergebnis schöner zu gestalten. Doch auch das gelang nicht: "Wir haben sehr viele Chancen vergeben, Torwart, Latte oder vertändelt – einfach bitter", bilanzierte Cheftrainer Oliver Zapel auf der vereinseigenen Website: "Wir müssen ganz dringend die Fehler abstellen, sonst holen wir keine Punkte."

Die nächste schwierige Aufgabe

Auch in der Defensive hatte er seine Mannschaft verbesserungswürdig gesehen – insbesondere bei den Gegentoren: "Das Abwehrverhalten bei beiden Toren ist indiskutabel", so Zapel, der gerade der Anfangsphase des Spiels hinterhertrauerte: "Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Wir haben die ersten Minuten extrem viel Ballbesitz und Haching macht nach einer elfmeterwürdigen Situation an Eric Hottmann das Tor."

Doch dieses Spiel gilt es in Großaspach nun abzuhaken, denn am Wochenende steht bereits die nächste Aufgabe an. Und auch die wird nicht leicht – auch, wenn die Statistiken besser aussehen: Gegen Unterhaching war Großaspach der klare Underdog. Der Chemnitzer FC hingegen fuhr in der laufenden Saison erst einen einzigen Sieg ein – den allerdings am letzten Wochenende gegen Kellerkonkurrent Jena. Chemnitz weiß also, wie man gegen die direkte Konkurrenz am unteren Tabelle besteht und wird mit einem gewissen Rückenwind in die Partie gehen. Keine einfache Ausgangslage für Großaspach – wer sich letztlich durchsetzt, wird sich am Samstag zeigen.

   
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