Grippewelle: FCK mit Sorgen vor Duell gegen Meppen

Noch immer wartet der 1. FC Kaiserslautern auf den ersten Sieg des Jahres, im Derby in Mannheim gab der FCK den Erfolg zum Unverständnis des Trainerteams noch aus der Hand gegeben. Gebeutelt von einer Grippewelle wollen die Roten Teufel jetzt einen neuen Anlauf gegen den SV Meppen wagen.

Vier Fragezeichen wegen Grippe

Während das Coronavirus die Welt in Atem hält, scheut auch die übliche Grippe nicht vor einer Ausbreitung, sodass beim 1. FC Kaiserslautern vor dem nächsten Heimspiel gleich mehrere Akteure vor einer Zwangspause stehen. "Uns hat es wirklich grippal erwischt. André Hainault ist zurück, aber aktuell haben wir große Fragezeichen hinter Philipp Hercher, Timmy Thiele, Dominik Schad und Theodor Bergmann. Dementsprechend müssen wir schauen, wie wir diese Spieler bis Samstag fit bekommen", erklärte Boris Schommers, selbst hustend, in der Pressekonferenz vor der Partie.

Das 1:1-Unentschieden im Südwest-Derby gegen Mannheim war auch eine Woche nach seiner Austragung immer noch ein Thema. Denn Schommers hatte wieder einmal Aufbauarbeit zu leisten: "Wir vom Trainerteam können es nicht verstehen, wenn du 87 Minuten mit toller Leidenschaft und Emotionen kämpft, wie du dann bei einer Situation die drei Punkte so leichtfertig hergeben kannst. Das war natürlich eines der Themen, die wir aufgearbeitet haben." Ein weiteres Thema war die Fahrlässigkeit bei gegnerischen Standards, die letztlich auch zu besagtem Ausgleich geführt hatte.

"Spieler sehen, was sie gut machen"

Eine schlechte Partie hatte Schommers aber nicht gesehen – ganz im Gegenteil. "Die Spieler sehen auch, was sie gut machen und was sie verbessern müssen. Dann wissen sie aber auch, dass sie ein gutes Spiel absolviert haben", lobte der FCK-Cheftrainer die Mannschaft, die schon zehn Gegentore in der letzten Viertelstunde kassiert hat. Im Ligavergleich stehen sie damit am Ende des oberen Drittels – gekostet hat es allerdings schon genug Punkte. Dadurch geht der bange Blick wieder nach unten, schließlich ist der Vorsprung auf die rote Zone wieder auf zwei Punkte geschmolzen.

"Grundsätzlich geht die Mannschaft sehr konzentriert damit um und ist sich der tabellarischen Situation bewusst", brach Schommers eine Lanze für sein Team, das in der Hinrunde noch die höchste Saisonniederlage gegen den SV Meppen kassierte – im Emsland setzte es eine 1:6-Pleite. Für Schommers, der damals noch nicht für die Lautrer aktiv war, kein Thema mehr: "Das Spiel in der Hinrunde war sicherlich kein erfolgreiches. Aber es wäre vermessen zu sagen, dass wir auf irgendein Spiel von vor einigen Monaten reagieren müssen." Richten können es ohnehin nur diejenigen, die am Samstag fit auf dem Platz stehen werden.

   

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