"Glücksfall für den SVWW": Rekordtrainer Rehm verlängert

Vollzugsmeldung in Südhessen: Cheftrainer Rüdiger Rehm hat seinen Vertrag bei Wehen Wiesbaden verlängert und bleibt dem Verein zwei weitere Jahre erhalten. Auch Assistent Mike Krannich unterschrieb ein neues Arbeitspapier.

"Wollen an das Tor der 2. Bundesliga anklopfen"

Im Februar 2017 übernahm ein gewisser Rüdiger Rehm den abstiegsbedrohten Drittligisten aus Wiesbaden. Was dann kam, darf als Erfolgsgeschichte gelten. Rehm formte die Hessen zu einem Spitzenteam und schaffte gar den Zweitliga-Aufstieg. Obwohl es anschließend wieder nach unten ging, ist man in Wiesbaden nach wie vor hochzufrieden mit der Arbeit des Übungsleiters. Und so überraschte die Nachricht, die der Verein nach seiner virtuellen Mitgliederversammlung am Donnerstagabend veröffentlichte, die Wenigsten: Rehm hat ein neues Arbeitspapier unterzeichnet und bleibt den Taunussteinern bis 2023 erhalten.

"Rüdiger Rehm ist ein Glücksfall für den SVWW und wir möchten noch lange mit ihm zusammenarbeiten", schwärmte Nico Schäfer, Sprecher der Geschäftsführung. Der Gepriesene selbst sieht das offenbar ganz ähnlich: "Ich fühle mich beim SVWW extrem wohl und bin auch nach vier Jahren motiviert wie am ersten Tag. Der Verein verfügt über viel Potenzial und ist noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen." Wohin diese führen soll, lieferte der frühere Bielefeld- und Großaspach-Trainer gleich mit: "Wir haben nach dem Abstieg eine entwicklungsfähige Mannschaft zusammengestellt und wollen mit ihr wieder an das Tor der 2. Bundesliga anklopfen."

Wiesbaden setzt auf Kontinuität

Doch nicht nur der 42-Jährige, der mit 170 Pflichtspielen an der Seitenlinie auch Rekordtrainer der Wiesbadener ist, bleibt dem Verein erhalten. So unterschrieb Assistent Mike Krannich ebenfalls einen neuen Zweijahresvertrag. Kontinuität ist auch auf Präsidiumsebene gefragt. Während Präsident Markus Hankammer und Vizepräsident Jürgen Fladung in ihren Ämtern bestätigt wurden, stand mit Thomas Pröckl lediglich ein Mitglied nicht mehr zur Verfügung und wurde durch Florian Rentsch ersetzt.

 
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