Glöckner kritisiert Bedingungen: "Platz ist komplett kaputt"

Ein Rasenplatz macht dem SV Waldhof Mannheim erneut Ärger: Wie Cheftrainer Patrick Glöckner dem "Mannheimer Morgen" sagte, seien die Trainingsbedingungen derzeit nicht ausreichend. Die Schuld schiebt er der Stadt Mannheim zu. 

"Das ist schon gefährlich"

Der Wintereinbruch hat an vielen Standorten für große Probleme gesorgt, zahlreiche Spiele fielen dem Schnee zum Opfer. Auch der Mannheimer Trainingsplatz am Alsenweg hat die Begegnung mit den weißen Flocken nicht ausgehalten. "Durch den Schnee ist er sehr weich geworden, da fliegen die Brocken raus und es entstehen extreme Löcher. Es gibt sehr viele Unebenheiten, der Platz ist noch nie gewalzt worden", beschwert sich  Glöckner in der Zeitung über die Bedingungen vor Ort. Die klare Ansage des Fußballehrers: "Der Platz ist komplett kaputt."

Warum kümmerte sich der SV Waldhof nicht um den Trainingsplatz? Das liegt daran, weil der Platz am Alsenweg in der Hand der Stadt Mannheim ist. "Wir warten seit vier Monaten auf den Vertragsentwurf von der Stadt bezüglich der Übernahme der Plätze, erst danach dürfen wir sie auch pflegen", ordnete Glöckner die Gegebenheiten rund um die Trainingsbedingungen ein. Für seine Spieler sei der Platz aus verschiedenen Gründen unzumutbar: "Das ist schon gefährlich. Nicht nur von der Verletzungsgefahr, sondern für das gesamte Trainingsniveau."

Spaßfaktor leidet ebenso

Ins Carl-Benz-Stadion dürfen die Mannheimer nicht ausweichen, auch das Seppl-Herberger-Stadion ist gesperrt. Nicht nur Patrick Glöckner vergeht anhand der jahrelangen Problematik der Spaß: "Der Spaßfaktor im Fußball kommt über gelungene Aktionen. Wir wollen einen schnellen Fußball spielen. Wenn du bei der Ballannahme aber drei oder vier Kontakte brauchst, ist das schon ein Unterschied. Diese Automatismen gehen ein bisschen verloren." Vorwiegend sind jedoch die Verletzungssorgen groß. Die Spieler laufen mit dicken Tapes an den Knöcheln auf, trotzdem erwischte es in der Saison bereits Marcel Seegert und Hamza Saghiri. Glöckner reicht es jedenfalls: "Wenn die Stadt nicht in die Pötte kommt, müsste man sich auf jeden Fall Alternativen überlegen."

   
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