Gegen Osnabrück: KSC braucht ein Erfolgserlebnis

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Für den Karlsruher SC geht es nach der Länderspielpause am Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück weiter. Der KSC steht dabei schon in der Pflicht.

Unruhe begleitete die Pause

"Wir sind schlecht in die Länderspielpause gegangen und wollen gut wieder rauskommen", lautet die Devise von Cheftrainer Alois Schwartz vor der Partie beim VfL Osnabrück. Dabei sind die Karlsruher aber nicht nur sportlich schlecht in die Pause gegangen, sondern auch außerhalb des Platzes gab es viele Themen, die nicht unbedingt zu einer ruhigeren Situation im Wildpark beitrugen. Neben der Kritik am Präsidium, wo der ehemalige KSC-Manager Rolf Dohmen ankündigte, im kommenden Jahr für das Präsidium zu kandidieren, sorgten auch die Diskussionen um die finanzielle Lage für reichlich Gesprächsstoff im Karlsruher Umfeld. Somit ist ein Sieg gegen Osnabrück fast schon Pflicht, damit die Unruhe nicht noch größer wird und der KSC in eine Krise gerät, die so schnell nicht gelöst werden könnte.

Spiel gegen Lotte ist abgehakt

Um die Aufgabe in Osnabrück dementsprechend erfolgreich zu bestreiten, befassten sich die Karlsruher selbstverständlich auch nochmal mit der bitteren 1:3-Niederlage gegen die Sportfreunde Lotte. "Wir haben die Pause gut genutzt und die Mannschaft hat gut gearbeitet. Wir haben das Spiel gegen Lotte aufgearbeitet. Die Mannschaft war selbstkritisch und das war wichtig. So wie wir uns die erste halbe Stunde verhalten haben, darf uns das nicht mehr passieren. Deshalb haben wir dran gearbeitet, wieder stabiler zu stehen", gibt Schwartz einen Einblick, worauf die Karlsruher den Fokus in der zweiwöchigen Pause gerichtet haben.

Auch Kapitän David Pisot, für den das Spiel in Osnabrück eine Reise in die Vergangenheit bedeutet, zeigt sich vor der anstehenden Aufgabe optimistisch. Auch weil die Schwachstellen, die im Spiel gegen Lotte zum Vorschein kamen, angesprochen und bearbeitet wurden: "Das Lotte-Spiel war für uns alle ein Schock. Wir haben das Spiel aber analysiert und aufgearbeitet. Wir wissen, was wir nicht mehr falsch machen dürfen. Ich gehe davon aus, dass wir diese Fehler gegen Osnabrück nicht mehr machen werden."

Sverko und Groiß fehlen

Um das wichtige Spiel, das die Richtung sowohl sportlich als auch atmosphärisch für die kommenden Wochen vorgeben kann, erfolgreich zu bestreiten, stehen außer Marin Sverko und Alexander Groiß alle Spieler zur Verfügung. Bei Ersatztorwart Sven Müller wird es sich kurzfristig entscheiden, ob er zum Kader stoßen wird.

   
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