"Ganz schwieriges Spiel für uns": SVWW atmet auf und knüpft an

In der Partie gegen Stuttgart II holte sich der SV Wehen Wiesbaden den zehnten Heimsieg in dieser Saison. Dadurch hält die Mannschaft von Daniel Scherning den Anschluss zu den Spitzenplätzen, wenngleich der Cheftrainer unmittelbar nach dem 2:1-Erfolg ankündigte, dass er noch an Stellschrauben ziehen muss.

"Haben sehr naiv gespielt"

Alles war angerichtet für ein Wiesbadener Fest. Tarik Gözüsirin traf früh per Freistoß (5.), dann erhöhte Moritz Flotho (16.) für die Hessen gegen den VfB Stuttgart II. Und dann? Das Spiel versackte so ein bisschen, wie auch Cheftrainer Daniel Scherning fand. "Ich glaube, dass das im Vorfeld insgesamt ein ganz schwieriges Spiel zum Ende der Englischen Woche für uns war, wenn du nach der langen Unterzahl in Saarbrücken hier auf eine spielstarke Mannschaft triffst", fasste der Fußballlehrer zusammen. Die frühen Tore sorgten für Erleichterung beim SVWW. Bis zum Pausenpfiff hatten die Wiesbadener das Geschehen unter Kontrolle.

"Aber die zweite Halbzeit war aus unserer Sicht eine schlechte Halbzeit", so Scherning anschließend. Zu wenig Bewegung mit dem Ball, zu einfache Ballverluste und dann noch ein Konter, der zum Gegentor führte. "Wir haben sehr naiv gespielt und haben in Situationen, in denen wir klare Entscheidungen treffen konnten, immer die falsche Wahl genommen. Deswegen sind wir glücklich über die Punkte, weil hinten heraus hätte auch das 2:2 entstehen können." Der siebte Heimsieg in Folge half dem SVWW, um sich im Verfolgerfeld zu festigen. Vier Punkte beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz.

"Es steht und fällt mir der Art und Weise"

Um weiteren Boden gutzumachen, werden sich die Wiesbadener steigern müssen. "Da gibt es viel zu besprechen, viel zu thematisieren und auch viel zu trainieren", fand Scherning, dass seine Mannschaft noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht hat. "Es steht und fällt mir der Art und Weise, wie du dich bewegst, wie du in Positionen bist und wie du agierst, um Entlastung zu haben. Wir haben das einfach nicht so gut gemacht", erklärte der Cheftrainer. Vor den Top-Spielen gegen 1860 München und dem F.C. Hansa Rostock, die noch vor der Länderspielpause anstehen, steht der SVWW dennoch in einer guten Position. "Wir müssen deutlich besser spielen als heute, um dann auch noch länger dabei zu sein", so Scherning. Am Samstag (16:30 Uhr) geht es bei den Löwen weiter.

   

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