"Führungspersönlichkeit": FCI verlängert "langfristig" mit Lorenz
Trotz einer insgesamt enttäuschenden Saison kann der FC Ingolstadt auch in der kommenden Spielzeit auf Simon Lorenz setzen. Der 29-jährige Innenverteidiger hat seinen auslaufenden Vertrag bei den Schanzern nach Angaben des Vereins "langfristig" verlängert.
"Wichtiger Anker"
Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer zeigt sich über die Verlängerung "sehr glücklich" und betont: "Nachdem Simon vor drei Jahren zu uns gekommen ist, hat er sich sehr schnell zu einer Führungspersönlichkeit in unserem Team entwickelt." Demnach sei Lorenz durch "seine Energie und seinen unermüdlichen Anspruch, sich selbst und die Spieler um ihn herum stetig zu verbessern," ein "wichtiger Impulsgeber" geworden, so Beiersdorfer.
"Mit dieser hochprofessionellen Einstellung, seiner Erfahrung und seinen athletischen wie spielerischen Qualitäten ist er zu einer entscheidenden Säule in unserer Defensive sowie zu einem wichtigen Anker für die gesamte Mannschaft geworden. Umso bedeutungsvoller ist es für uns, dass wir mit ihm unseren gemeinsamen Weg fortsetzen und ihn über den Sommer hinaus in unserem Klub halten können."
108 Spiele seit Sommer 2023
Lorenz kam im Sommer 2023 nach Ingolstadt und bestritt bislang 108 Partien für die Schwarz-Roten, in denen er zehn Tore sowie zwei Assists beisteuerte. Dazu führte der Innenverteidiger die Schanzer in der laufenden Saison bereits 19 Mal als Spielführer auf den Platz. "Ich bin ein Spieler, der gerne Verantwortung übernimmt und habe mich ganz bewusst für die Vertragsverlängerung entschieden, um ein klares Zeichen zu setzen und weil ich von dem gemeinsamen Weg überzeugt bin", sagt Lorenz und betont, dass er sich in Ingolstadt vom ersten Moment an "äußerst wohl" fühle.
Den Verantwortlichen zeigt er sich "sehr dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen, das ich in den kommenden Jahren auch weiterhin auf dem Platz zurückzahlen möchte". Nun gelte der Fokus den verbleibenden Partien in dieser Saison, die wir so erfolgreich wie möglich gestalten wollen".