FSV Zwickau: Virtueller Sonderzug erreicht Ziel mit 75.000 Fans

Der FSV Zwickau kann in der Coronakrise auf seine Fans zählen: Drei Wochen lang war der Verein mit seinen Anhängern auf einer virtuellen Zugfahrt durch die Geschichte des Klubs unterwegs und konnte damit für Begeisterung sorgen. Dazu wurden rekordverdächtige 75.180 Tickets verkauft, weswegen das anfängliche Fan-Projekt nun ausgebaut werden soll.

130.000 Euro

Anfangs war es nur eine Idee aus der Fankurve, mittlerweile ist der ganze Verein in die Aktion involviert: Die Geschichte des FSV Zwickau konnten Fans und Freunde des Vereins in den vergangenen drei Wochen per virtueller Zugfahrt erleben. Verdiente Spieler und Zeitzeugen gaben sich dabei die Klinke in die Hand und auch Videos rund um die historischen Momente des Klubs wurden gezeigt. Das Interesse an der Zugfahrt war ungebrochen: Genau 75.180 Passagiere zählte der Verein – bei einem Ticketpreis von 1,75 Euro ergibt das rund 130.000 Euro für die Schwäne.

Aus diesem Erlös gehen zehn Cent pro Ticket an Zwickauer Kultureinrichtungen. "Deshalb haben wir uns für den Kulturgroschen auf jeder Zugfahrkarte entschieden und freuen uns, in den nächsten Tagen mehrere Schecks in Höhe von insgesamt 7.518 €, überreichen zu können", erklärt Marketingvorstand Matthias Krauß deshalb stolz auf der Homepage des FSV Zwickau. Und enden soll die Zugfahrt noch nicht – längst geht die Fanaktion über den Gedanken einer spontanen Aktion hinaus.

"Verein versteht, wer er ist"

Klar wurde Verein uns Fans: Die Aufarbeitung der eigenen Geschichte und deren Pflege können verbessert werden. "Vor allem dadurch kann unser Vereinsgebilde weiter Form annehmen und der FSV mit all seinen Mitgliedern und Sympathisanten versteht, wer er ist", bekräftigt Lutz Teichmann als Vorstand der Fans und Sicherheit, dass der "Schwung dieser fulminanten Sonderzugfahrt" nun für weitere Projekte innerhalb des Vereins mitgenommen werden soll.

Sämtliche Unterstützer des Vereins werden jetzt aber erst einmal durch Mottoshirts und Sondertrikots belohnt, über deren Ausgabeprozess der Verein in den nächsten Tagen noch informieren wird. Schon jetzt ist sich Teichmann aber sicher: "Auf das der Zug durch die Geschichte nie stehen bleibt."

   
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