Frings trotz Pleite in Wiesbaden "sehr stolz auf die Jungs"

Nach 24 tägiger Zwangspause aufgrund von 13 Corona-Fällen und einer zweiwöchigen Quarantäne kassierte der SV Meppen am Dienstagabend eine bittere 0:1-Niederlage in Wiesbaden. Trainer Torsten Frings war dennoch stolz auf seine Mannschaft.

Gegentor ärgert Frings "maßlos"

Es waren schwere Wochen, die hinter dem SV Meppen liegen: "Wir hatten 13 Corona-Fälle mit mittleren bis schweren Symptomen", gab Frings nach der Partie im Interview mit "MagentaSport" preis. "Vor diesem Hintergrund ist die Leistung noch höher anzurechnen. Was die Jungs geleistet haben gegen einen starken Gegner, war echt super". Entsprechend war der SVM-Übungsleiter "sehr stolz auf die Jungs" und bescheinigte ihnen eine "sehr gute Leistung". Auch Rüdiger Rehm zollte Respekt: "Hut ab vor dem SV Meppen und vor der ganzen Situation. Wenn du so viele Rückschläge und Nackenschläge bekommst und dann noch die Corona-Geschichte, ist das nicht einfach. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben."

Die lange Zwangspause war den Emsländern über weite Strecken nicht anzumerken – im Gegenteil: Gegen den SVWW bestimmte Meppen das Spiel, erarbeitete sich mehrere gute Möglichkeiten und stand auch in der Defensive sicher. Zumindest bis zur 71. Minute, als Gianluca Korte über Umwege an den Ball kam, weder von Julius Düker noch von Yannick Osée angegriffen wurde und per Solo den Siegtreffer für Wiesbaden erzielte. "Das Gegentor ärgert mich maßlos", haderte Frings und sprach von einem "blöden individuellen Fehler. Solche Fehler werden sofort bestraft. In so einer Situation müssen wir cleverer sein." Entsprechend habe sich der SV Meppen an diesem Dienstagabend selbst geschlagen.

"Auf diese Leistung können wir aufbauen"

Dennoch blickte Frings, der wegen Meckerns die gelbe Karte sah, zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben: "Auf diese Leistung können wir aufbauen. Wenn wir mit diesem Einsatz so weiterspielen, werden wir unsere Punkte auch holen." Dazu, forderte der Übungsleiter, "müssen wir aber die leichten Fehler abstellen und die Konter besser ausspielen".

Umsetzen kann es Meppen am kommenden Montag, wenn der FC Ingolstadt in der Hänsch-Arena gastiert. Ein Sieg würde den Emsländern, die sieben ihrer neun Spiele verloren haben, dabei überaus gut tun. Schließlich beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer – bei allerdings drei Spielen weniger – bereits vier Punkte. Anschließend kommt es zum Kellerduell mit dem 1. FC Magdeburg, ehe gegen Mannheim das einzige noch in diesem Jahr anstehende Nachholspiel ausgetragen wird.

   
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