Freude in Erfurt – Leid in Osnabrück

Während man sich in Erfurt über Platz 5 freut, verliert man in Osnabrück langsam aber sicher den Anschluss an die Tabellenspitze. In den beiden Freitagspartien der 3. Liga gab es Freud und Leid – das Spiel zwischen der SpVgg Unterhaching und Rot-Weiß Erfurt endete 1:3, der VfB Stuttgart II konnte sich über einen 1:0-Sieg gegen den VfL Osnabrück freuen.

Erfurt springt auf Platz 5

Mit einem 1:3-Sieg bei der SpVgg Unterhaching konnte Rot-Weiß Erfurt zumindest über Nacht auf Platz 5 der Tabelle vorrücken. Dabei sah es nach 45 Minuten ganz schlecht für die Thüringer aus, denn zur Halbzeit schmückte ein 1:0 die Anzeigetafel in Unterhaching. Mijo Tunjic brachte die SpVgg in der 21. Minute in Front. Daraufhin agierte Haching mit breiter Brust, Erfurt hatte nur wenig dagegen zu setzen. Trotzdem konnte der RWE den 1:0-Rückstand halten und hielt sich damit eine Hintertür für die zweite Halbzeit auf – welche sie auch nutzten. Eine komplett andere Mannschaft sah man dann nämlich aus der Erfurter Kabine spazieren: In Minute 55 konnte Dominick Drexler einen Konter zum 1:1 vollenden, nur zwölf Minuten später gelang Marcel Reichwein mit einem sehenswerten Fallrückzieher das 1:2 für Rot-Weiß Erfurt (67.). Gateano Manno beseitigte dann in der 71. Minute alle Unterhachinger Hoffnungen, das Spiel noch zu drehen – mit einem 1:3-Sieg in Bayern steht Erfurt nun auf Platz 5 der Tabelle, Unterhaching auf Platz 12.

Osnabrück verliert Anschluss an Tabellenspitze

Gegen den VfB Stuttgart II wollte der VfL Osnabrück trotz Verletzungssorgen nach vier sieglosen Spielen in Folge die Trendwende schaffen. Auch mit zehn Minuten Verspätung wegen eines Staus auf dem Weg zum Stadion ist das den Lila-Weißen nicht gelungen, denn der Mann des Spiels war der Stuttgarter Alexander Riemann, Bruder von VfL-Keeper Manuel Riemann. Nachdem zurecht ein 0:0 zur Halbzeit stand, denn nach vorne ging bei beiden Teams nahezu nichts, konnte Alexander Riemann gegen seinen Bruder einen von ihm selbst errungenen Elfmeter verwandeln – VfL-Verteidiger Jan Mauersberger hatte Riemann im eigenen Strafraum gefoult, im fälligen Bruder-Duell behielt der Stuttgarter dann schließlich die Nerven – 1:0 (75.). Viel mehr gibt es zu dem Spiel auch kaum zu sagen – ein 0:0 hätte es auch getan, denn die Offensivbemühungen blieben auf beiden Seiten eher gering. Am Ende können sich die Amateure des VfB aber über Platz 3, zumindest über Nacht, freuen. Schlechter sieht es beim VfL Osnabrück aus – mit dem nun fünften sieglosen Spiel in Folge stehen die Lila-Weißen trotz eines Spiels mehr als die Kontrahenten auf Platz 8 der Tabelle – läuft es morgen ganz schlecht, rutschen sie sogar auf Platz 14 ab.

FOTO: Flohre Fotografie

   
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