Frauen-Fußball: FF USV Jena soll beim FCC eingegliedert werden

Der FC Carl Zeiss Jena und der FF USV Jena wollen künftig die Kräfte bündeln. Dafür sollen der Drittligist und der aktuelle Bundesligist aus dem Frauen-Fußball künftig unter dem gleichen Namen auflaufen – die Frauenmannschaft also in den FCC eingegliedert werden, wie Präsident Klaus Berka bestätigte.

Lizenzen bereits beantragt

Der Fußball in Jena bietet derzeit kein eindrucksvolles Bild an, ist der FC Carl Zeiss Jena in der 3. Liga doch Tabellenletzter und auch die Frauenmannschaft vom FF USV Jena konnte sich bislang in der Flyeralarm-Bundesliga keine bessere Positionierung erspielen. Gerade mit Hinblick auf die derzeitige wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage wollen die beiden Thüringer Klubs künftig gemeinsam arbeiten.

"Hierzu wurde von beiden Clubs in den vergangenen Monaten eine Reihe sehr konstruktiver Gespräche geführt. Nun wollen wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen", erklärt Klaus Berka als Präsident des FC Carl Zeiss Jena, dass die Frauenmannschaft künftig unter dem Namen des FCC eingegliedert werden soll. Entsprechende Lizenzen wurden bereits beantragt.

"Idee nicht erst sei diesem Jahr"

Denn auch in der 1. und 2. Frauen-Bundesliga läuft das Lizenzierungsverfahren. Der FF USV Jena hat für beide Ligen dementsprechend alle Unterlagen eingereicht – um entweder als FC Carl Zeiss Jena in der kommenden Saison anzutreten, oder eben weiterhin der FF USV Jena zu bleiben, sollte die Eingliederung nicht funktionieren. "Der Ball liegt nun in Frankfurt beim DFB, dessen Zustimmung im Lizenzierungs- und Zulassungsverfahren maßgeblich für die nächsten Schritte ist", muss auch Berka die kommenden Tage abwarten, wenngleich eine Entscheidung vor dem 19. April nicht zu erwarten ist.

Der FF USV Jena gilt derweil als einer der beständigsten Bundesliga-Klubs der letzten Jahre. Zwischen 2008 und 2018 spielten die Thüringer durchgehend in der höchsten Spielklasse der Frauen, ehe nach dem Abstieg der direkte Wiederaufstieg glückte. "Die Idee, unter einem gemeinsamen Logo die Stadt Jena zu vertreten, steht nicht erst seit diesem Jahr im Raum", will Vorstandsmitglied Günther Reißmann deshalb jetzt den nächsten Schritt gehen. Für beide Seiten sieht er daher positive Aspekte bei einem Gelingen.

   
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