Fortuna Köln: Hamdi Dahmani vor dem Abschied

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Nach dem Abstieg laufen die Personalplanungen für die Regionalliga beim SC Fortuna Köln auf Hochtouren. Während bis zum Ende der Woche Klarheit auf der Position des Cheftrainers herrschen soll, zeichnet sich laut "Kölner Stadt-Anzeiger" der Abschied einer absoluten Ikone ab: Kapitän Hamdi Dahmani tritt den Gang in die Viertklassigkeit demnach nicht mit an. 

Dahmani: Die Zeichen stehen auf Trennung

"Hamdi Dahmani ham' die nicht." Nach gelungenen Aktionen von Fortunas Kapitän Hamdi Dahmani hallten regelmäßig Sprechchöre durch das Kölner Südstadion – der Angreifer ist Publikumsliebling und unangefochtener Führungsspieler. Fortuna und Dahmani? Lange Zeit eine echte Liebesbeziehung. Mit dem Abstieg gerät bei den Domstädtern jedoch ins Wanken, was lange Zeit als selbstverständlich galt.

Obwohl die Fortuna zuletzt alles daran setzte, Dahmani vom Bleiben zu überzeugen, scheint das Urgestein vor dem Absprung zu stehen. So klingen nun getätigte Aussagen des Offensivmannes eindeutig nach Trennung. "Ich fühle mich geehrt, dass sich die Fortuna um mich bemüht", erklärte der 31-Jährige. "Doch ich will meine Karriere noch auf höchstmöglichem Niveau fortsetzen." Dahmani spielt seit 2008 mit Unterbrechung bei den Südstädtern und kommt auf insgesamt 328 Einsätze (71 Tore) für den SC.

Neuer Trainer noch vor dem Pokalfinale?

Trotz des bitteren Abstiegs aus der 3. Liga ist die Saison für die Fortuna noch nicht beendet. Am kommenden Samstag treffen die Kölner im Finale des Mittelrheinpokals auf Regionalligist Alemannia Aachen, bei einem Sieg winkt die Teilnahme am DFB-Pokal. Bis zum Endspiel in Bonn ist womöglich auch klar, wer die Mannschaft in der kommenden Spielzeit betreuen wird. Laut "KSTA" fanden bisher Gespräche mit dem aktuellen Übungsleiter Oliver Zapel sowie dem früheren Bonner SC-Trainer Daniel Zillken statt.

   

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