Fortuna Köln: Keita-Ruels Ziel ist die Bundesliga

Mit sieben Treffern in 16 Spielen ist Daniel Keita-Ruel Fortuna Kölns Top-Torjäger in der aktuellen Saison und einer der Gründe, warum der Verein aus der Kölner Südstadt derzeit um den Aufstieg mitspielt. Für den 28-jährigen Mittelstürmer ist aber nicht die 2. Liga das Ziel. Wie Keita-Ruel gegenüber der "Bild" erzählte, möchte er früher oder später in der Bundesliga spielen. Erste Begehrlichkeiten hat der Deutsch-Franzose bereits geweckt.

Bewegte Vergangenheit

Mit der Empfehlung von zwölf Toren für die SG Wattenscheid 09 in der Regionalliga West kam Daniel Keita-Ruel vor der aktuellen Spielzeit zur Fortuna, wo der 28-Jährige von den Fans zunächst etwas kritisch beäugt wurde. Zum einen, weil er bis auf sechs Spiele für den Wuppertaler SV (Saison 2009/2010) kaum Drittliga-Erfahrung mitbrachte und zum anderen, weil Keita-Ruel nicht gerade als ein Kind von Traurigkeit gilt. Ganz im Gegenteil: Wegen Raubes in vier Fällen, drei davon schwer, saß Keita-Ruel fast vier Jahre lang im Gefängnis und hat noch bis 2019 diverse Bewährungsauflagen zu erfüllen. Aber Keita-Ruel ist ein Geläuterter, hat die Fehler der Vergangenheit eingesehen und will nur noch auf dem Platz aggressiv sein.

Anfragen aus der 2. Liga und das Ziel Bundesliga

Durch seine Leistungen hat er zuletzt nicht nur die Menschen in Köln von sich überzeugt, sondern auch in den höheren Ligen auf sich aufmerksam gemacht. "Bei meinem Berater gibt es ein paar Anfragen", sagt Keita-Ruel gegenüber der "Bild", die herausgefunden haben will, dass mehrere Zweitligisten an einer Verpflichtung des Stürmers noch in diesem Winter interessiert seien. Keita-Ruel, der in der Jugend unter anderem für Borussia Mönchengladbach spielte, möchte aber gerne noch weiter nach oben. "Jeder der mich kennt weiß, dass mein Ziel die Bundesliga ist", so der 28-Jährige. Doch zunächst, sagt er, liege der Fokus auf der Fortuna. Am Samstag gastiert die Koschinat-Elf bei Hansa Rostock.

   
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