FSV gegen Halle gefordert: "Nicht einen Schritt weniger machen"

Seit vier Spielen ist der FSV Zwickau ungeschlagen und konnte sich mit dieser Serie aus dem Tabellenkeller herauskämpfen – sieben Punkte beträgt der Vorsprung mittlerweile. Vergangene Leistungen zählen für Cheftrainer Joe Enochs aber nicht mehr, denn er will mit seinem Team konstant an weiteren Ergebnissen dieser Art arbeiten. Arroganz und Überheblichkeit sind dem Coach ein rotes Tuch.

Punktzahl fast verdoppelt

Vier Siege holte der FSV Zwickau aus den sechs Spielen seit dem Jahreswechsel, wodurch die Schwäne ihr Punktekonto zuletzt beinahe verdoppelt haben. In der gesamten Hinserie vor Weihnachten gab es nämlich auch nur vier Siege. Allein deswegen sah FSV-Cheftrainer Joe Enochs seine Mannschaft auf dem richtigen Weg: "Man sieht, dass sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel gesteigert hatte und dass Ergebnisse eingefahren worden sind." Aus eigener Hand wusste der US-Amerikaner in der Pressekonferenz vor dem kommenden Spieltag, dass bis zum Klassenerhalt noch ein weiter Weg vor dem FSV liegt: "Für uns gilt es, nicht einen Schritt weniger zu machen."

Schon am Samstag treffen die Schwäne auf den Halleschen FC, den Enochs in jedem Mannschaftsteil mit großer Qualität aufgestellt sieht. Auf den Ergebnissen der letzten Wochen dürfe sich keiner mehr ausruhen: "Für uns gilt es, Siege genossen zu haben, aber das ist jetzt vorbei. Wir müssen schauen, dass wir weiterhin punkten." Gegen Halle muss der Übungsleiter dabei auf Jozo Stanic verzichten, der mit einer Gelbsperre fehlen wird. Auf der anderen Seite könnte es eine Rückkehr für Nils Miatke, Felix Drinkuth oder Marcus Godinho geben: "Sie machen alle den Eindruck, dass es klappen könnte."

"Nicht arrogant oder überheblich werden"

Unabhängig vom Personal wollte Enochs bei seinem Team erreichen, dass sie die aktuelle Phase mit gesundem Verstand bewerten. "In der Phase, in der wir nicht erfolgreich waren, war es wichtig, dass wir nicht auseinandergeflogen sind. Genauso wichtig ist das jetzt, dass wir nicht arrogant oder überheblich werden", schwor der US-Amerikaner seine Mannschaft ein, in die er "genügend Vertrauen" habe, dass sie diesem Wunsch nachkäme. Denn klar war für Enochs: "Es ist immer schöner, Spiele zu gewinnen, statt Spiele nicht zu gewinnen." Nur weiß der FSV Zwickau genau, dass der Erfolg nicht von ganz alleine kommen wird.

   
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