FCS träumt wieder vom Aufstieg: "Haben es selber in der Hand"

Nach vier Siegen in Folge hat sich der 1. FC Saarbrücken wieder endgültig im Aufstiegsrennen zurückgemeldet. Anteil an den jüngsten Erfolgen hatte auch Angreifer Julian Günther-Schmidt, der nach dem Ausfall von Adriano Grimaldi mehr in den Fokus gerückt ist.

"Es liegt an uns, was wir daraus machen"

Zwei Tore und eine Vorlage steuerte Günther-Schmidt zuletzt bei den vier Siegen bei, fehlte beim 1:0 gegen den SV Meppen aber gelbgesperrt. Somit verbessert sich die Quote auf eine Torbeteiligung pro Partie. Beim 2:1-Sieg gegen den Halleschen FC am vergangenen Wochenende erzielte der 27-Jährige das 2:0, zeigte eine technisch anspruchsvolle Ballverarbeitung. "Günni hat sich hervorragend bewegt. Und wie er auch das 2:0 vollendet hat, hatte schon richtig Klasse", lobte Trainer Uwe Koschinat in der "Bild".

Auch dank Günther-Schmidt sind die Saarländer auf den dritten Rang geklettert, liegen nur noch zwei Punkte hinter dem 1. FC Kaiserslautern, der Platz zwei belegt. "Wir sind gut im Rennen und haben mit 1860, Mannheim und Lautern alle im direkten Duell. Das heißt, es liegt an uns, was wir daraus machen. Wenn wir da überall Punkte mitnehmen, haben wir es selber in der Hand. Das finde ich besser, als wenn du auf Patzer der anderen hoffen musst", sagte der gebürtige Pforzheimer der "Bild".

"Bis an unsere Leistungsgrenzen gehen"

Tatsächlich ist die Rechnung ganz einfach: Gewinnt der FCS jedes Spiel, ist der dritte Rang sicher. Bei Patzern der Konkurrenz wäre auch der direkte Aufstieg möglich. "Es sind jetzt die nächsten drei, vier Wochen, auf die es ankommt. Das zeigt die Tabellensituation. Gewinnen wir, können wir anfangen zu träumen." Doch gerade in der verrückten 3. Liga ist dies leicht gesagt. Die Umsetzung ist das Problem, weshalb Koschinat auch noch einmal sensibilisiert: "Wir müssen immer weiter arbeiten und bis an unsere Leistungsgrenzen gehen. Dann können wir einiges schaffen. Aber auch nur dann…"

   
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