FCS muss für Innenraum-Sturm 4.500 Euro zahlen

Der Innenraum-Sturm einiger Fans nach dem Spiel gegen Viktoria Köln (0:1) am 19. Februar kommt den 1. FC Saarbrücken mit einer Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro zu stehen. Das DFB-Sportgericht verhängte am Donnerstag ein entsprechendes Urteil.

Rund 30 Personen im Innenraum

Nach Abpfiff hatten fünf Anhänger einen Zaun zum Innenraum überstiegen und anschließend ein Tor geöffnet, durch das mindestens 25 weitere Personen in den Innenraum gelangten. Dort rüttelten sie zunächst an der Werbebande und beschimpften die Mannschaft teilweise wüst. Nach vier Minuten wurden die Personen vom Ordnungsdienst wieder in den Block zurückgeführt.

Während Trainer Uwe Koschinat die Reaktion der Anhänger verstehen konnte, hatte Kapitän Manuel Zeitz kein Verständnis und sprach von einer "völlig übertriebenen Reaktion". Auch wenn das Spiel nicht gut gewesen sei, "ist es der falsche Weg, uns so hinzustellen, als wären wir die absolute Vollidioten und komplette Versager", sagte der 31-Jährige. Gegen fünf Personen leitete der FCS im Nachgang der Partie ein Verfahren "zur Durchsetzung eines Stadionverbotes" ein.

Zweiter der Strafentabelle

Normalerweise hätte der Klub für den Vorfall eine Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro zahlen müssen, doch aufgrund der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie gewährt der DFB derzeit alles Klubs einen Nachlass von 25 Prozent. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. In der Strafentabelle rücken die Saarländer mit einer Gesamtsumme von 29.550 Euro in dieser Saison auf den zweiten Platz vor.

   
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