FCS-Keeper Batz vor Südwest-Derby: "Ich spüre keinen Druck"

In Saarbrücken und Mannheim soll in dieser Saison der Aufstieg anvisiert werden. Am Samstag (14 Uhr) treffen beide Klubs im Krisenduell der Ansprüche aufeinander. Die Koschinat-Elf wackelt, obwohl sie vernünftig punktet – FCS-Torwart Daniel Batz spürt daher keinen Druck.

"Mich nervt das auch nicht"

Der 1. FC Saarbrücken (17 Punkte) und der SV Waldhof Mannheim (16 Punkte) sind in Lauerstellung zum Relegationsplatz. Das Verfolgerduell zwischen beiden Teams kann jedoch nur eine Mannschaft gewinnen, während der Verlierer vorerst im Tabellenmittelfeld versinken wird. "Ich persönlich spüre keinen Druck, wenn, dann habe ich einen Eigenanspruch", äußert sich FCS-Keeper Daniel Batz nun vor dem Südwest-Derby in der "Bild"-Zeitung. "Den hat unsere Mannschaft genauso. Wir wissen, dass wir durch Unentschieden ein paar Punkte haben liegen gelassen."

Die Unruhen im saarländischen Umfeld sind bekannt. Uwe Koschinat dürfte im Gegensatz zu seinem Keeper sehr wohl unter Druck stehen, denn seit Wochen gibt es kritische Stimmen trotz guter Ergebnisse zu Saisonbeginn. Nur ein Sieg aus den letzten sieben Spielen ist für die Ansprüche jedoch zu wenig. Batz probiert es mit Gelassenheit: "Mich nervt das auch nicht. Das gehört zum Fußball dazu – in Saarbrücken wird das nie abgestellt werden."

Zuletzt zwei Rückstände aufgeholt

Der 31-Jährige zählt zu den dienstältesten Profis im Saarland, kennt die Gegebenheiten bestens. Daher macht Batz eine klare Ansage an das Team: "Wenn ich bei einem Traditionsverein unterschreibe, dann weiß ich, dass bei nicht großem Erfolg und überzeugenden Leistungen auch Nebengeräusche entstehen. Wer das nicht aushält, soll bei einem kleineren Verein unterschreiben." Ausgerechnet das 2:2-Remis gegen Freiburg II, bei dem der FCS zwei Rückstände aufholen konnte, soll nun Mut machen.

"Da haben wir sehr gut gegen den Ball gearbeitet, mutig verteidigt und offensiv gespielt. Auf dem Weg müssen wir bleiben", bezieht sich der FCS-Torwart insbesondere auf die zweite Hälfte, in der die Saarländer trotz aller Kritik und Unruhe zurückschlagen konnten. Nun kommt es zum Krisenduell, denn nach der 0:5-Niederlage in Osnabrück will auch Mannheim ein anderes Gesicht zeigen. Klar ist schon jetzt, dass nur beim Gewinner etwas mehr Ruhe einkehren wird.

 
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