Saarbrücken empfängt den FCM: "Eine knüppelharte Aufgabe"

Nach zuletzt zwei sehr deutlichen Siegen muss sich der 1. FC Saarbrücken am Mittwochabend (19 Uhr) zu Hause mit dem 1. FC Magdeburg messen. Der vierte Platz ist für die Saarländer noch immer in Reichweite. Doch mit dem FCM kommt eine Mannschaft, vor der FCS-Coach Lukas Kwasniok sehr viel Respekt hat.

Kwasniok schwärmt vom FCM

An Lob für den Gegner aus Magdeburg sparte Lukas Kwasniok am Dienstag auf der Pressekonferenz nicht. "Sie sind für mich mehr als die Mannschaft der Stunde", sagte der Trainer des 1. FC Saarbrücken. Denn dies würde sich auf einen zu kurzen Zeitraum beschränken, meinte er. Schließlich sind die Elbestädter seit März ungeschlagen, holten 23 von 27 möglichen Punkten. "Das ist kein Zufall, sie hatten das ganze Jahr über schon eine sehr spielstarke Mannschaft. Sie haben jetzt einen ganz klaren Plan mit dem neuen Coach. Seitdem gab es keine Mannschaft, die am Stück so einen guten Fußball gespielt hat", schwärmte Kwasniok vom FCM.

Demnach sei der Gegner "die absolut härteste Nuss, die es in der dritten Liga zu knacken gilt". Das Duell gegen die Blau-Weißen sei "eine knüppelharte Aufgabe". Damit seine Mannen dies trotzdem packen, benötige es "hohe psychische Widerstandsfähigkeit und gute Ballpassagen um den Gegner im Rücken zu überwinden".

"Sonst wirst du Verwaltungsbeamter"

Doch auch der Aufsteiger war zuletzt sehr gut in Form, setzte sich gegen Waldhof Mannheim (5:0) und die zweite Mannschaft des FC Bayern München (4:0) durch. Vor allem vor dem Tor zeigte das Team Qualitäten, die seit Monaten so nicht mehr in Erscheinung getreten waren. "Wir spielen etwas pragmatischer und insgesamt tiefer orientiert. Es kann nicht mehr jeder Spieler über 90 Minuten Vollgas-Fußball spielen. Das muss ich als Trainer akzeptieren", erklärte Kwasniok. Die veränderte Spielwiese und das abgeänderte Herausspielen von Chancen gebe den Spielern anderen Möglichkeiten vor dem Tor: "Und das hat dazu geführt, dass die Qualität der Torchancen höher ist und besser zu verwerten ist."

Aktuell steht der FCS mit neun Punkten Rückstand auf Rang vier, der zur direkten Teilnahme am DFB-Pokal qualifizieren würde, auf dem fünften Platz. Zum Relegationsplatz sind es ebenfalls neun Zähler Punkte. Dass die bisher starke Saison damit gekrönt werde kann, ist unwahrscheinlich. Dennoch sagte Kwasniok: "Als Leistungssportler willst du immer mehr, sonst wirst du eher Verwaltungsbeamter." Julian Günther-Schmidt, der nach Corona-Erkrankung wieder dabei sein kann, ist zurückhaltend. "Wir sollten auf uns schauen, das ist momentan das Beste. Auch wenn es eine blöde Floskel ist. Was dann kommt, wird man sehen." Fehlen werden dagegen Sebastian Jacob (Schmerzen an der Achillessehne), Boné Uaferro (Schulterverletzung), Bjarne Thoelke (Wadenbeinbruch), José Pierre Vunguidica (Wadenprobleme), Timm Golley und Fanol Perdedaj (beide Gelbsperre).

   
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