FCK vor Spiel in Verl mit Personalpuzzle – Zimmer vor Debüt

Wenn der 1. FC Kaiserslautern am Samstag beim SC Verl gastiert, wird Trainer Jeff Saibene seine Startelf vom vergangenen Wochenende auf gleich drei Positionen umbauen müssen. Dafür steht Jean Zimmer nach seiner Rückkehr vor dem Debüt. 

Trio fehlt gelb-gesperrt

Marius Kleinsorge, Kenny Prince Redondo und Tim Rieder: Auf dieses Trio müssen die Roten Teufel beim starken Aufsteiger verzichten, nachdem sie beim torlosen Remis gegen Köln am vergangenen Samstag allesamt die gelbe Karte gesehen hatten. Und mit Lukas Gottwalt, Dominik Schad und Simon Skarlatidis fehlen drei weitere Akteure nach wie vor verletzungsbedingt, sodass Saibene vor einem Personalpuzzle steht. Die gute Nachricht: Mit Carlo Sickinger (nach grippalem Infekt), Jannik Bachmann (nach Rot-Sperre), Hikmet Ciftci (nach Nasenbein-Bruch) und Nicolas Sessa (nach Muskelfaserriss) kehren gleich vier Spieler zurück.

"Wir haben verschiedene Optionen probiert", kündigte Saibene an, dass die Roten Teufel im Mittelfeld zu einer Doppelsechs ausweichen könnten. Auch für die Flügelzange sah der Coach genügend Möglichkeiten. Eine davon dürfte Leih-Rückkehrer Jean Zimmer sein. "Die Chancen sind groß, dass er am Samstag spielen kann", stellte Saibene in Aussicht. Angst vor fehlender Spielpraxis beim 27-Jährigen hatte der Übungsleiter nicht: "Er ist im Rhythmus. Vielleicht nicht bei 100 Prozent, aber zumindest so, dass er ein bisschen spielen könnte."

Verl spielt "sehr mutigen Fußball"

Unabhängig vom Personal wird sich der FCK vor dem SC Verl in Acht nehmen müssen. Im Nachholspiel unter der Woche drehte der ostwestfälische Klub einen 1:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg – und das binnen der letzten fünf Minuten. "Die Mannschaft spielt sehr mutigen Fußball und probiert, von hinten heraus sehr gepflegt aufzubauen. Mit viel Risiko, aber auch mit viel Selbstvertrauen", nannte Saibene die Stärken des Aufsteigers, der sich aktuell auf dem sechsten Rang wiederfindet. Nicht auszuschließen, dass es für den SCV noch weiter hinaufgeht, wenn es einen Sieg gegen Lautern gibt – aber das wollen die Roten Teufel verhindern.

Wie bereits erwähnt, könnte Hikmet Ciftci nach seinem Nasenbeinbruch ebenfalls eine Rolle spielen. "Er hat hier eine Phase gehabt, in der er wirklich überragend war. Jetzt ist er wieder da und er ist sicherlich auch eine Option. Er wird unserem Spiel eine Kreativität geben", lobte Saibene den 22-Jährigen, der bislang mit Maske trainierte. Saibene optimistisch: "Wenn er auf 100 Prozent ist, dann ist er ein sehr wertvoller Spieler." So oder so soll gegen Verl der erste Sieg im neuen Jahr her – andernfalls droht ein Abstiegsplatz.

 
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