Fahnen-Verbot für FCM-Fans war "Konsens aller Beteiligten"

Das verhängte Fahnen-Verbot für die Fans des 1. FC Magdeburg beim Spiel in Münster (Freitag, 19 Uhr) hat am Donnerstagabend für viel Wirbel gesorgt. Auf Anfrage von liga3-online.de bezog der SC Preußen Münster als Veranstalteter nun Stellung und betonte dabei, dass die Entscheidung ein Konsens zwischen allen Sicherheitspartnern gewesen sei.

SC Preußen folgt Aufforderung der Polizei

In einer Mitteilung am Donnerstagabend stufte der FCM das Verbot als "sehr kritisch" und "nicht nachvollziehbar" ein. Dabei sei es eine konkrete Gefahreneinschätzung der Magdeburger Polizei- und Ordnungsbehörden gewesen, in "der der massive Einsatz von Pyrotechnik angekündigt wurde", erklärt Preußen-Pressesprecher Marcel Weskamp gegenüber unserer Redaktion. Die Münsteraner Sicherheitsbehörden seien in der Folge zu "der dringenden Aufforderung gekommen, Fahnen und Banner zu untersagen, um die Ausübung strafbarer Handlungen zu erschweren und die Strafverfolgung zu erleichtern", führt Weskamp weiter aus. Dieser Aufforderung sei der SC Preußen gefolgt.

Gefahreneinschätzung der Magdeburger Sicherheitskräfte

Der SCP-Sprecher betont zudem, dass es sich nicht um eine alleinige Entscheidung des SC Preußen 06 e.V. Münster handele, "sondern um einen Konsens zwischen allen Sicherheitspartnern, die mit der Vorbereitung und Durchführung dieses Sicherheitsspiels betraut sind." Die Maßnahmen stünden unterdessen in keinem Zusammenhang mit den Sanktionen gegen die eigenen Fans, sondern "gründen sich allein auf die konkrete Gefahreneinschätzung der Magdeburger Sicherheitskräfte."

 

 
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