Erste Gespräche mit Ziegner: HFC-Trainer soll verlängern

Inklusive aller Spiele im Landespokal stand Torsten Ziegner nun 41 Mal an der Seitenlinie des Halleschen FC. Der knapp verpasste Aufstiegs-Relegationsplatz ist dabei nur ein Zeichen, dass sich die Mannschaft unter dem Ex-Zwickauer deutlich entwickelt hat. Nun sollen Gespräche bezüglich einer Verlängerung geführt werden.

Rauschenbach sucht Gespräch

Sechs Jahre lang stand Torsten Ziegner als Cheftrainer des FSV Zwickau unter Vertrag, den der 41-Jährige in die 3. Liga führte und dort den Klassenerhalt sicherte. Vor der letzten Spielzeit wechselte er zum Halleschen FC, bei dem er in 41 Spielen auf einen Punkteschnitt von 1,80 Zählern pro Partie kommt – und dem dabei beinahe der Zweitliga-Aufstieg geglückt wäre. Ziegners Vertrag in der Saalestadt gilt noch bis 2020, Präsident Jens Rauschenbach will den Coach halten. "Ein Trainingslager bietet sich immer an, um mit der sportlichen Leitung und Spielern Gespräche zu führen", sagt der 50-Jährige im Austausch mit der "Bild"-Zeitung.

"Wir haben keinen Druck"

Demnach hätten sich die Verantwortlichen bereits an Ziegners Berater gewandt. "Wir machen keinen Hehl daraus, dass der Verein unter dem gesamten Trainerteam eine sehr gute Entwicklung genommen hat", attestiert Rauschenbach dem Trainerstab eine gute Arbeit. Deswegen sei man auch frühzeitig mit Interesse an das sämtliche Trainerteam herangetreten. "Wir haben keinen Druck", erklärt der Präsident aber gleichzeitig, dass sich die Verhandlungen nicht sofort entscheiden würden. Dass auch die Spieler von den langfristigen Plänen wissen, sieht Rauschenbach als Vorteil: "Zwischen den Jungs und der sportlichen Leitung hat sich ein Vertrauensverhältnis aufgebaut." Somit weiß in Halle jeder, woran er ist: Auch Torsten Ziegner. Dem wurden auch schon für die kurzfristigen Ziele noch weitere finanzielle Mittel zugesagt – für einen etwaigen neuen Stürmer beispielsweise.

   
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