Erleichterung beim FCK: "Ein sehr gutes Spiel absolviert"

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnte der 1. FC Kaiserslautern beim 3:0 gegen KFC Uerdingen wieder einen Sieg feiern. Die Erleichterung nach Spielende war groß – auch mit Blick auf die Tabelle.

Schommers sieht verdienten Sieg

Mit einem positiven Gefühl kann der 1. FC Kaiserslautern in die Länderspielpause gehen, denn beim KFC Uerdingen zeigten die Roten Teufel eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten Auftritten. Kassierte die Elf von Trainer Boris Schommers in den letzten drei Partien jeweils drei Gegentreffer, durften sich die Betze-Buben dieses Mal über drei eigene Tore freuen. "Wir haben heute über 90 Minuten ein sehr gutes Spiel absolviert und haben hier völlig verdient gewonnen", analysierte Schommers am Mikrofon von "Magenta Sport" in gewohnt ruhiger Art.

"Es ist natürlich ein sehr schönes Gefühl, dass die Mannschaft und Fans zusammen feiern", blickte er auf seine erfolgreiche Elf, die den Sieg wesentlich ausgiebiger feierte. Schommers schien in erster Linie erleichtert: "Wir haben als Mannschaft sehr gut fungiert haben. Dass wir dann auch mal durch ein Eigentor in Führung gehen, war dann auch ein glücklicher Moment für uns." Dem glücklichen Moment, in dem Assani Lukimya einen Schuss von Dominik Schad unhaltbar gegen die Laufrichtung des KFC-Keepers abfälschte, folgte der Brustlöser und zwei weitere Treffer durch Kühlwetter (56.) und Thiele (65.) für die stark aufspielende Offensive.

"Hängen in einer ekeligen Spirale"

"Die Mannschaft ist über Zweikämpfe in die Partie gekommen und hinten heraus waren es dann auch spielerische Lösungen", bestätigte der Cheftrainer, dass er zum Ende hin auch mehr als Abstiegskampf von seinem Team gesehen habe. Dass die Wende durch die Suspendierung von Kapitän Christoph Hemlein und zwei weiteren Spielern dazu geführt habe, wehrte Schommers vehement ab: "Ich habe niemanden suspendiert, ich habe drei Spieler in die zweite Mannschaft geschickt. Darum geht es aber heute nicht."

Viel mehr gehörte der Sieg dem Mann, der sich am Ende des Tages als Matchwinner bezeichnen darf: Timmy Thiele. "Ich bin auch einer der Älteren und Erfahrenen, deswegen versuche ich immer voran zu gehen", hatte sich der Stürmer vorgenommen und setzte dies auch um – an jedem Lautrer-Treffer war Thiele beteiligt, einen erzielte er selbst. "Wir hängen in einer ekeligen Spirale drin, aus der wir uns gemeinsam rauskämpfen müssen", verwies auch Thiele auf den Teamgeist, der in der Mannschaft nach wie vor intakt wäre – auch die drei Aussortierten würden schließlich noch immer zum Team gehören. Dies gilt es nun in der Länderspielpause im Landespokal zu beweisen, wo am Mittwoch Viertligist FK Pirmasens wartet. Und für die Rückfahrt zum Betzenberg hatte Thiele dann auch noch ein Ziel: "Ein Feierabendbier ist sicherlich drin, ich werde im Bus eines zischen." Auch der Blick auf die Tabelle gestaltet sich für den Moment wieder etwas besser, haben die Roten Teufel doch zumindest vorerst die Abstiegsplätze verlassen.

   
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