Erfurter Torwartfrage: Philipp Klewin und Manuel Salz im Fokus

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Beim FC Rot-Weiß Erfurt ist nach der Vertragsauflösung mit Markus Rickert und der Verletzung von Stammtorhüter Andreas Sponsel (liga3-online.de berichtete), und dem damit verbundenen Ausfall für unbestimmte Zeit, nun ein Zweikampf zwischen Neuzugang Manuel Salz und Eigengewächs Philipp Mickel Klewin um den Platz im Erfurter Gehäuse entfacht worden. liga3-online.de wirft einen Blick auf die beiden jungen Torhüter.

Beim FC Rot-Weiß Erfurt ist nach der Vertragsauflösung mit Markus Rickert und der Verletzung von Stammtorhüter Andreas Sponsel (liga3-online.de berichtete), und dem damit verbundenen Ausfall für unbestimmte Zeit, nun ein Zweikampf zwischen Neuzugang Manuel Salz und Eigengewächs Philipp Mickel Klewin um den Platz im Erfurter Gehäuse entfacht worden. liga3-online.de wirft einen Blick auf die beiden jungen Torhüter und beleuchtet, wer von den beiden den Erfurter im Kampf gegen den Abstieg zu mehr defensiver Sicherheit verhelfen könnte.

Klewin ohne Profierfahrung

Der erst 19-jährige Philipp Mickel Klewin ist ein Thüringer Junge. Im lediglich 50 Kilometer von Erfurt entfernten Friedrichroda geboren, zog es ihn 2005 in die Landeshauptstadt Thüringens – zu RWE. Dort durchlief er die Jugendabteilungen und steht seit Beginn der aktuellen Spielzeit offiziell im Kader der ersten Mannschaft. Bis Sommer letzten Jahres stand er insgesamt 68 Mal in der A- und B-Jugend-Bundesliga Nord/Nordost sowie 15 Mal in der Oberliga für die zweite Mannschaft im Rot-Weißen Dress zwischen den Pfosten. Erfahrung im Profifußball kann der 1,92 Meter groß gewachsene Spieler allerdings nicht vorweisen.

 Salz spielte schon in der 1. Bundesliga

Anders sieht es da beim Teamkollegen Manuel Salz aus. Der im Winter verpflichtete 27-jährige Schwabe, der aktuell nach einer Verletzung noch leichten Trainingsrückstand hat, konnte während seiner Zeit beim SC Freiburg drei Mal Bundesligaluft schnuppern, kassierte dabei allerdings zehn Gegentreffer. Viel Spielpraxis sammelte er beim Ligakonkurrenten, den Stuttgarter Kickers, bei denen er zwischen Juli 2003 und Juli 2009 unter Vertrag stand. In der A-Jugend-Bundesliga, der Oberliga Baden-Württemberg und der 3. Liga kam er auf  134 Einsätze. Vor allem in der 3. Liga galt er in der Spielzeit 2008/2009 als einer der besten seines Fachs. Nach seinem Wechsel im Sommer 2009 zum SC Freiburg kam Salz auf 24 Spiele für die zweite Garde und die erwähnten drei Begegnungen in der höchsten deutschen Spielklasse.

Erfahrung oder junges Talent?

Die Erfahrung spricht also für den frisch verpflichteten Manuel Salz. Doch wäre es natürlich auch ein günstiger Zeitpunkt einem jungen Talent das Vertrauen auszusprechen. Der Vertrag von Klewin läuft bis 2015, Salz wurde nur für den Rest der Saison verpflichtet. Doch sein Vertag beinhaltet außerdem noch eine Option, mit deren Hilfe der Verein den Kontrakt um ein weiteres Jahr verlängern kann.  Da Salz nach einem Ödem am Sprunggelenk noch nicht bei 100 Prozent sein wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der junge Klewin das Erfurter Gehäuse hüten wird. Ein Vorteil für ihn, da er bei guten Leistungen nicht aus der Stamm-Elf genommen werden wird – schon deshalb, um keine weiteren Unruhen entstehen zu lassen.

FOTO: Flohre Fotografie

 

   

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