Erfurt will positive Tendenz endlich in einen Sieg ummünzen

Am Samstag um 14.00 Uhr ist es soweit. Der FC Rot-Weiß Erfurt trifft im heimischen Steigerwaldstadion auf den SV Wacker Burghausen. Beide Mannschaften bestreiten dann aufgrund der Englischen Woche ihr drittes Pflichtspiel in acht Tagen. Die Formkurve der Rot-Weißen zeigte unter dem neuen Trainer Alois Schwartz zuletzt nach oben. Nach zuvor  vier Spielen ohne Niederlage, unterlag man dann aber am Mittwoch beim Karlsruher SC mit 0:3. Obwohl die Elf aus Thüringen aufgrund der Gelb-Roten Karte für Mittelfeldspieler Marius Strangl die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl spielen musste, hielt sich die Mannschaft wacker gegen die Angriffsbemühungen des KSC.

"Wir waren immer die bessere Mannschaft"

Doch weil dem Offensivspiel die Kreativität fehlte, trat Erfurt letztendlich verdient mit null Punkten die Heimreise nach Thüringen an. Doch trotz Tabellenplatz 19 bleibt Trainer Schwartz gelassen: "Ich bin zwar traurig aus Karlsruhe mit leeren Händen zurückgekommen zu sein, aber die Tendenz ist weiter absolut positiv. Wenn man mit sechs Spielen ohne Sieg die Saison beginnt, dann dauert es halt etwas, ehe man nachkommt. Aber ich kann sagen, dass wir in den Spielen unter meiner Regie, für meinen Geschmack jedenfalls, immer die bessere Mannschaft waren", wird er auf der Vereinshomepage zitiert.  Beim SV Wacker Burghausen verlief der Mittwoch deutlich erfreulicher. Durch Tore von Aupperle, Luz, Kulabas und Thiel, konnte sich die Mannschaft vor eigenem Publikum mit 4:1 gegen den 1.FC Heidenheim durchsetzen und dadurch einen Platz im oberen Tabellendrittel belegen. Somit ist Burghausen seit drei Spielen ohne Niederlage und konnte die letzten beiden sogar gewinnen.

Bilanz ausgeglichen

Beide Mannschaften standen sich bisher 14-mal gegenüber. Dabei ist die Bilanz ausgeglichen. Sowohl der RWE, als auch der SV Wacker Burghausen konnten jeweils viermal gewinnen und man trennte sich sechsmal unentschieden. Dennoch konnte Rot-Weiß Erfurt bisher nur eine Partie zuhause gewinnen. Am 12.11.2004 behielt man, damals noch in der 2.Liga, mit 1:0 die Oberhand. Für einen Auswärtssieg vom SV Wacker muss nicht ganz so lange zurückgeschaut werden – am 18.04.2009 siegte das Team mit 3:0 im Steigerwaldstadion. Für die Blumenstädter wäre ein dreifacher Punktgewinn enorm wichtig, da man nach einem sehr schlechten Saisonstart endlich die Abstiegsränge verlassen möchte. Wacker Burghausen könnte mit einem Sieg den Anschluss an die Aufstiegsränge halten. Verzichten muss der Erfurter Trainer Schwartz auf die gesperrten Marius Strangl und Bernd Rauw, die langzeitverletzten Thomas Ströhl und Mario Fillinger, sowie den sich wieder im Aufbautraining befindlichen Smail Morabit. Wacker Trainer Georgi Donkov muss lediglich auf den Verletzten Moritz Moser verzichten.

FOTO: Felix Poltermann

 

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