Erfurt will auf Rang drei – Stuttgart den ersten Auswärtssieg

Am kommenden Samstag (Anpfiff 14 Uhr, live im Ticker bei liga3-online.de) empfängt der FC Rot-Weiß Erfurt die Stuttgarter Kickers zum letzten Spiel der Jahres 2013. Die Thüringer konnten zuletzt mit einem Auswärtssieg in Halle den Negativtrend von zwei Niederlagen in Folge stoppen und stehen mit 32 Punkten auf Platz fünf. Die Kickers, die zuletzt sechs Heimspiele in Folge gewannen, warten noch immer auf den ersten Sieg im gegnerischen Stadion und stehen auf dem 18. Tabellenplatz (22 Zähler).

Erfurt hat Probleme mit der Favoritenrolle

Schaut man auf die Tabelle, ist die Partie bereits entschieden. Die Erfurter, das drittstärkste Heimteam der Liga, treffen auf das einzige auswärts noch sieglose Team – die Stuttgarter Kickers. Doch gerade in den vermeintlich leichten Spielen offenbarten die Schützlinge von Trainer Walter Kogler große Probleme. Nach einem Unentschieden gegen Wacker Burghausen zu Beginn der Spielzeit hatte die Mannschaft vor zwei Wochen gegen personell stark angeschlagene Saarbrücker sogar mit 0:1 das Nachsehen. Deshalb warnt Walter Kogler davor, die Schwaben zu unterschätzen. "Stuttgart hat noch keinen Auswärtssieg einfahren können, das heißt aber nicht, dass man den Gegner unterschätzen darf", mahnt der Österreicher. Er erwartet "eine mitspielende Mannschaft, die nicht zu sehr hinten drin stehen wird". Dies könnte den Rot-Weißen entgegenkommen, denn es "ist immer schwer, zu Hause gegen Mannschaften, die tief stehen, erfolgreich zu sein. Deshalb haben wir uns zum Beispiel gegen Saarbrücken zuletzt so schwer getan", analysierte Marco Engelhardt. Mit einem eigenen Sieg und gleichzeitiger Ausrutscher der Konkurrenten aus Rostock und Darmstadt würde RWE auf dem dritten Rang überwintern. Eine kuriose Vorstellung wenn man nur zwölf Monate zurückblickt. Damals gelang mit einem Last-Second-Tor von Aykut Öztürk ein 2:1 gegen den HFC und damit der Sprung von den Abstiegsplätzen. Personell ist die Lage ähnlich wie vor dem Spiel in Halle. Abgesehen von den Langzeitverletzten Brandstetter, Möckel und Möhwald stehen alle Spieler zur Verfügung. Umstellungen wird es daher wohl keine geben.

Kickers wollen ersten Auswärtssieg

Trotz einer beeindruckenden Serie von sechs Heimsiegen in Folge stehen die Stuttgarter Kickers auf einem Abstiegsplatz. Mit nur drei Punkten aus zehn Spielen ist man abgeschlagen letzter in der Auswärtstabelle. Doch in Erfurt soll sich dies nun ändern und der Sprung von den Abstiegsplätzen gelingen. "Wir haben einen Plan und den versucht die Mannschaft in jedem Spiel umzusetzen. Natürlich wäre es eine Erleichterung, wenn wir in Erfurt gewinnen würden und zu Weihnachten über dem Strich stünden", sagte Steffen vor der Partie. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen seiner Spieler war der 44-Jährige zufrieden. "Die zweite Halbzeit in Duisburg und der erste Durchgang gegen Wiesbaden haben mich vollkommen überzeugt", so der Fußalllehrer, der hofft, das sein Team diese Darbietung nun über die vollen 90 Minuten zeigen kann. Auch bei den Stuttgartern gibt es keine Anzeichen, dass eine Änderung in der Formation vorgenommen wird. Gegen Wiesbaden rückte Nick Fennell für Julian Leist ins Abwehrzentrum und zeigte eine solide Leistung. Zudem spielte Fabian Baumgärtel als linker Verteidiger und Müller agierte im linken Mittelfeld.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Rot-Weiß Erfurt: Klewin – Odak, Laurito, Kleineheismann, Czichos – Göbel, Pfingsten-Reddig, Engelhardt, Öztürk – Nietfeld, Tunjic

Stuttgarter Kickers: Krauss – Gerster, Fennell, Stein, Baumgärtel – Leutenecker, Braun, Marchese, Müller – Soriano, Calamita

 

FOTO: Marcel Junghanns / Klettermaxe Photographie / Fototifosi

   
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