Erfurt-Präsident: "Wir werden den Klassenerhalt schaffen"

Mit nur zehn Punkten aus 15 Spielen steht Rot-Weiß Erfurt derzeit auf dem letzten Tabellenplatz der 3. Liga. Dass die Thüringer eine schwere Saison vor sich haben, ahnte Präsident Ralf Rombach schon vor der Saison: "Ich hätte vor der Saison zunächst klarer machen müssen, dass wir nach den zwei fünften Plätzen allein wegen der Kürzung des Etats eine schwere Saison vor uns haben", erklärte er in einem Interview mit der "Thüringer Allgemeinen Zeitung" (TA). Zudem habe er den Wert von Führungsspielern wird Zedi oder Caillas total unterschätzt. Doch die Augen müssen nun nach vorne gerichtet werden.

Verstärkungen in der Winterpause

Der 59-Jährige machte aber gegenüber der Zeitung klar, dass es für die nächsten zwei Heimspiele gegen den Chemnitzer FC und den SV Babelsberg keine Punktevorgabe gebe, sondern, dass die Spieler "mit höchstem Einsatz um den Erfolg kämpfen" sollen. Ob Manager Torsten Traub und Trainer Alois Schwartz Konsequenzen befürchten müssten, falls die erhofften Erfolgserlebnisse ausbleiben, sei aktuell kein Thema: „Wir müssen einfach alles dafür tun, dass wir erfolgreich sind. Und ich bin überzeugt, dass uns das dann auch gelingt“, so Rombach weiter. Die Devise sei nun, dass die Mannschaft bis Ende der Saisonhälfte so viel wie möglich punktet und sich danach auf dem Transfermarkt umgeschaut wird. „Ich denke, ein Akteur reicht nicht. Es müssten schon zwei, eher drei Spieler sein, die den Kader verstärken“, sagte Rombach in der "TA". Das Geld dafür „müsste das Präsidium dann besorgen.“ Doch der Präsident ist optimistisch, dass die Klasse am Ende der Saison gehalten werden kann. Seiner Meinung nach, will und kann die Mannschaft "da unten rauskommen.“ Die Truppe werde „allein schon wieder stärker, wenn Akteure wie Drexler, Morabit oder Möckel zurückkehre, die diesmal in Münster gefehlt haben.“

FOTO: Cello Klettermaxe / fototifosi.de

 

   
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