Rot-Wei Erfurt muss länger auf Vocaj verzichten

Schock-Nachricht für Rot-Weiß Erfurt: Die Rückenverletzung von Liridon Vocaj ist doch schlimmer als zunächst vermutet. Der 23-jährige Mittelfeldspieler wird den Thüringern mehrere Monate fehlen, für Trainer Stefan Krämer gibt es daher eine weitere personelle Baustelle. 

Die Ausfallzeit könnte bis zu drei Monate betragen

Vocaj selber hatte seine Rückenverletzung zunächst auf die leichte Schulter genommen: "Ich denke, es ist nur ein Nerv im Rücken eingeklemmt. Das wird schon wieder gehen bis Münster", sagte der Mittelfeldspieler, nachdem er in der vergangenen Woche das Training abbrechen musste. Der Albaner erhielt zunächst eine Injektion in die Wirbelsäule, anschließend stellte sich aber wohl heraus, dass es allein damit noch nicht getan ist. Wie die "Bild" berichtet, wird Vocaj nun wohl noch länger ausfallen. "Im besten Fall fehlt er uns sechs Wochen. Im schlimmsten Fall sind es mindestens drei Monate", schätzt sein Trainer Stefan Krämer die Ausfallzeit ungefähr ein.

Auch Laurito und Bergmann fallen noch aus

Für den Coach bedeutet das auch, dass er sich in der Defensive einen neuen Plan wird zurechtlegen müssen. Zumal auch Innenverteidiger André Laurito weiterhin Rückenprobleme hat und Mittelfeldspieler Theodor Bergmann erst am Mittwoch an der Leiste operiert wurde. Eine Alternative für das defensive Mittelfeld hat Krämer inzwischen aber immerhin durch Berkay Dabanli, der neu aus Chemnitz gekommen ist.

 
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