Enteilt Heidenheim der Konkurrenz in Richtung 2. Bundesliga?

Zehn Spiele, acht Siege und nur eine Niederlage. So liest sich die bisher beeindruckende Bilanz der Heidenheimer. Dazu kommen nur sechs Gegentreffer und 19 selbsterzielte Tore. Das Team von Trainer Frank Schmidt präsentierte sich über weite Strecken der bisherigen Spielzeit als eindeutiger Aufstiegsfavorit. So, wie es viele vor dem Saisonstart prophezeiten. Bereits nach zehn Spieltagen beträgt der Vorsprung auf Rang zwei fünf, auf den Relegationsplatz sogar acht Punkte. Allerdings hat der VfL Osnabrück ein Spiel weniger absolviert, könnte den Abstand auf fünf Zähler verkürzen. Doch auch dann würden die Heidenheimer noch immer souverän von der Tabellenspitze grüßen.

 Schweres Programm wartet

Erst einmal hatte ein Team in der Drittliga-Historie nach zehn Spielen 25 Punkte auf der Haben-Seite. Am Ende reichte es für Kickers Offenbach aufgrund einer desolaten Rückrunde jedoch nicht für den Aufstieg. Die Spieler um Kapitän Marc Schnatterer sollten jedenfalls gewarnt sein, da diese 3. Liga immer wieder aufs neue beweist, dass jeder jeden schlagen kann. Zumal vier der nächsten fünf Partien gegen Teams bestritten werden müssen, die aktuell unter den ersten acht Plätzen vorzufinden sind. Nach zuletzt vierten und fünften Plätzen am Ende der Saison scheint die Zeit nun reif für die Heidenheimer, den Sprung in das Bundesliga-Unterhaus zu schaffen. Doch noch sind mindestens 2.520 Drittliga-Minuten zu spielen, in denen vieles passieren kann.

FOTO: Flavia Heidenheim

   
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